Gabriele Anderl: Jüdisches Leben in Wien-Landstraße, Flexibler Einband
Jüdisches Leben in Wien-Landstraße
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- Verlag:
- mandelbaum verlag eG, 05/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783991361152
- Artikelnummer:
- 12572930
- Umfang:
- 400 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2026
Klappentext
Im 1859 eingemeindeten Bezirk Wien-Landstraße lebten zur Zeit des 'Anschlusses' rund 13 000 Menschen jüdischer Konfession. Sie alle, sowie viele weitere, die, obwohl konfessionslos oder christlich getauft, nach den Rassegesetzen der Nationalsozialisten als 'jüdisch' galten, waren nach dem März 1938 der systematischen Beraubung, Vertreibung und Vernichtung preisgegeben. Die NS-Zeit nimmt im Buch breiten Raum ein, doch wird auch das jüdische Leben in den Jahrzehnten vor 1938 und nach der Shoah in den Blick genommen. Die Autorin porträtiert zahlreiche Familien, Unternehmen und Berufsgruppen, wie etwa die jüdischen Viehkommissionäre vom Schlachthof St. Marx, den 'Armenarzt' und Politiker Ignaz Mandl, den sozialdemokratischen Politiker Robert Danneberg, den Maler Egon Vitalis Biel, den Kabarettisten Hermann Leopoldi oder die Familien Mautner-Markhof und jene der Schriftstellerinnen Ilse Aichinger und Hilde Spiel.
Biografie
Gabriele Anderl lebt in Wien und ist seit Jahren auf dem Gebiet der Zeitgeschichte als Forscherin und Autorin tätig. Sie war Mitarbeiterin der Österreichischen Historikerkommission und befasst sich zurzeit vor allem mit den Themen Kunstraub und Restitution. 1997 und 1998 recherchierte siegemeinsam mit Hubertus Czernin für dessen Artikelserien im Standard, unter anderem zum NS-Kunstraub.Anmerkungen:
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