Unwed Sailor: HIGH REMEMBRANCE (Clear Vinyl) auf LP
HIGH REMEMBRANCE (Clear Vinyl)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- CURRENT TASTE / CARGO
- Artikelnummer:
- 12650000
- UPC/EAN:
- 0602835727680
- Erscheinungstermin:
- 12.3.2026
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Preis |
|---|---|
| CD | EUR 16,99* |
Die Ende der 90er Jahre gegründete Band Unwed Sailor aus Tulsa macht einen einzigartigen Bass-lastigen Instrumental-Pop mit Post-Rock-Elementen, der zwischen knallharter Härte und luftiger Melodik schwankt. Seit sie 2019 nach einer zehnjährigen Pause zurück sind, haben sie mit ihrer kreativen Energie und dem Mischen von Genres ihre bisher besten Werke rausgebracht, darunter »Mute The Charm« (2023), »Underwater Over There« (2024) und »Cruel Entertainment« (2025).
Für ihr elftes Album, »High Remembrance«, brachte Gründungsmitglied Johnathon Ford eine Reihe von zu Hause aufgenommenen Entwürfen, Demos und Hooks ins Studio, wo sie unter der Leitung der langjährigen Mitstreiter Matt Putman (Schlagzeug) und David Swatzell (Gitarre) unter dem Motto Nostalgie und dem bittersüßen Trost der Erinnerung zum Leben erweckt wurden. Auf den acht Tracks des Albums gibt's Anklänge an den alternativen Rock der Blütezeit, die AM-Radio-Attitüde der späten 70er Jahre und die ekstatische Unbekümmertheit der New Wave, neben anderen Einflüssen, die sich einer einfachen Kategorisierung entziehen.
Die Lead-Single »West Coast Prism« verbindet einen unvergesslichen melodischen Hook mit optimistischen Drums und einem klirrenden Arrangement, das sich in einen treibenden, farbenfrohen Refrain verwandelt. Getreu seinem Titel erinnert der Song an weißes Licht, das sich in ein Spektrum aufspaltet, während weitläufige Synthesizer und sanfte Backing Vocals eine Aura melancholischer Glückseligkeit schaffen. Ford nennt treffend »eine tiefe Vorliebe für das Meer, das Surfen, die Redwoods und die felsige Küste von Oregon« als spirituellen Hintergrund für seine Umgebung. Inspiriert von der Art und Weise, wie Erinnerungen die persönliche Identität prägen, könnte »Don't Let Go« mit seinem straffen Tempo, seinem knackigen Ton und seinen schwindelerregenden Gitarren ein verlorener Alternative-Radio-Ohrwurm sein, während die täuschend einfache Rhythmusgruppe und seine glitchige Elektronik »The Longest Day« fest in der Gegenwart verankern. »Cinnamon« stellt wunderschön arrangierte Akustikgitarren-Gegenmelodien in den Vordergrund, zusammen mit Schichten subtiler Details, Chorstimmen und entspannten, hohen Bassgitarrenklängen. Laut Ford ist der Song »eine Hommage an die Country-Musik der 70er und 80er Jahre, die die Familienausflüge in die Wüste begleitete, als ich ein Kind war«, wobei Townes Van Zandts »Pancho and Lefty« ein besonders bedeutender Ankerpunkt ist.
An diesem Punkt in der bewegten Karriere von Unwed Sailor findet Ford einige seiner stärksten Inspirationen darin, darüber nachzudenken, wo das Projekt begonnen hat, während er es ständig mit neuen Ideen, Arrangements und Genre-Einflüssen vorantreibt. »Es geht darum, an den Dingen festzuhalten, die man am meisten liebt«, sagt er, »einschließlich sich selbst.« Sein akkordbetontes Bassspiel zieht sich wie ein roter Faden durch die Alben der Band und verleiht jeder neuen Sammlung eine vertraute Ernsthaftigkeit und Wärme.
Tracklisting
LP
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1 Truest Sentece
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2 West Coast Palm
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3 Don't Let Go
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4 Cinnamon
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5 Punk Broke
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6 Gingerman
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7 Three Jewels
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8 High Entertainment