Walter Kaufmann: Symphonie Nr.2 auf Super Audio CD
Symphonie Nr.2
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller SACD-Player benötigt. Dank Hybrid-Funktion sind die meisten in unserem Shop mit "SACD" gekennzeichneten Produkte auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD. Bei Abweichungen weisen wir gesondert darauf hin (Non-Hybrid).
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
+Indian Facades - A Solemn Rhapsody for Orchestra; Madras Express; Dirge
- Tonformat:
- stereo/multichannel (Hybrid)
- Künstler:
- Philharmonisches Orchester Regensburg, Stefan Veselka
- Label:
- MDG
- Aufnahmejahr ca.:
- 2024
- Artikelnummer:
- 12320230
- UPC/EAN:
- 0760623236360
- Erscheinungstermin:
- 22.8.2025
- Gesamtverkaufsrang: 3409
- Verkaufsrang in Super Audio CDs: 75
Filmausschnitte/Videotrailer
Blockbuster - Walter Kaufmann dürfte zu den weltweit meistgehörten Komponisten gehören – auch wenn sich das Publikum dessen wohl kaum bewusst ist. Es ist seine Erkennungsmelodie für das „All India Radio“, die immer noch jeden Tag gespielt wird. Was der weitgereiste und welterfahrene Musiker, Konzertmanager und Musikethnologe sonst noch zu bieten hat, zeigt Stefan Veselka mit seinen Regensburger Philharmonikern in einer hochwillkommenen Neuaufnahme, die vier Werke aus Kaufmanns produktivster Schaffensphase während seines Aufenthalts in Indien präsentiert.
Bollywood - Bereits während seines Studiums in Berlin, unter anderem bei Franz Schreker, wurde Kaufmann auf außereuropäische Musik aufmerksam. 1934 kaufte er aus dem Erlös einer ersten Operette ein (Rück-)Ticket nach Bombay, um die Musik Indiens näher kennenzulernen. Bald nach seiner Ankunft entstand dort die 2. Sinfonie, in die unmittelbar erste Eindrücke indischer Melodik einflossen.
Breitwand - In der großen Rhapsodie „Indian Facades“ verarbeitet Kaufmann originale Ragas, traditionelle indische Melodieformen, und überträgt Kompositionsprinzipien der indischen Kunstmusik auf das klassische europäische Orchester. So bilden Bordun und Rhythmus ein Spannungsverhältnis zur Raga, die zu Beginn jedes der sieben Teile solistisch vorgetragen wird.
Bloomington - Im Kontrast zum feierlichen Duktus der „Indian Facades“ steht der rasante „Madras Express“, in dem Kaufmann auf rhythmisch äußerst attraktive Weise seine ausgedehnten Bahnreisen in den Süden des Subkontinents anklingen lässt. „Dirge“ ist ein Klagegesang von großer Tiefe, entstanden 1946 auf dem Schiff nach London; Zwischenstation nur, bevor er sich in Kanada und in den USA große Verdienste um die Musikethnologie erwarb.
Rezensionen
»Großartig... Das Regensburger Orchester unter der Leitung von Stefan Veselka gibt die dynamischen Kontraste und Klangfarben mit Finesse wieder, in einer vorbildlichen Tonaufnahme. Absolut hörenswert.« (OpusHD.net)»Aufnahmen von Walter Kaufmanns Musik sind praktisch nicht existent, daher ist es ein Glücksfall, dass Klassiklabels wie MDG vergessene Komponisten wiederentdecken und allen Musikliebhabern zugänglich machen, insbesondere wenn diese Komponisten einzigartige Merkmale aufweisen, die die Musiklandschaft bereichern. Alle Werke auf dieser CD sind Erstaufnahmen.« (Classical Music Sentinel)
"Sein Schicksal ist eines der ungewöhnlichsten unter den exilierten Komponisten des 20. Jahrhunderts: Geboren 1907 in Karlsbad, studierte Walter Kaufmann in Prag und Berlin und arbeitete auch in beiden Städten als Pianist, Dirigent und Komponist vor allem für Filmmusik, ehe er 1934, als Jude, nach Indien emigrierte. 1946 kehrte er zurück nach Europa, zog aber von London aus weiter nach Kanada und ließ sich schließlich im US-amerikanischen Bloomington nieder, wo er Musikethnologie unterrichtete und 1984 starb. Das Entdecker-Label cpo hat eine CD-Reihe gestartet mit Kaufmanns Symphonie Nr. 3 und einem Klavierkonzert, nun zieht MDG mit einer weitere Orchester-CD nach – mit vier Weltersteinspielungen, die zeigen, dass man diesen Komponisten unbedingt entdecken sollte. Denn auf einzigartige Weise integriert Kaufmann indische Einflüsse in europäische Spätromantik. Auf eine so subtile Art, dass man es kaum greifen kann, aber doch irgendwie spürt. Es beginnt mit dem „Madrass Express“, in dem man den Zug förmlich heranrauschen hört, gefolgt von „Dirge“, einem berührenden Klagegesang – es ist das einzige der vier Werke, der Kaufmann nicht in Indien, sondern auf dem Schiff zurück nach Europa komponiert hat. „Indian Facades“ ist eine abwechslungsreiche Rhapsodie aus sieben kleinen Stücken, und beschlossen wir das Programm durch die zweite Symphonie, ein nur viertelstündiges Werk, das durch gegeneinander verschobene Rhythmen und pentatonische Melodieverläufe sein besonderes Flair erhält. Das Philharmonische Orchester Regensburg unter seinem Chefdirigenten Stefan Veselka macht seine Sache exzellent." (Klassik Festival, Arnt Cobbers)
Disk 1 von 1 (SACD)
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1 Madras Express
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2 Dirge
Solemn Rhadsopy für Orchester "Indian Facades"
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3 1. Indian Facade Nr. 1
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4 2. Indian Facade Nr. 2
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5 3. Indian Facade Nr. 3
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6 4. Indian Facade Nr. 4
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7 5. Indian Facade Nr. 5
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8 6. Indian Facade Nr. 6
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9 7. Indian Facade Nr. 7
Sinfonie Nr. 2
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10 1. Sehr ruhig
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11 2. Breit aber nicht majestätisch
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12 3. Schnell
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