Christophe Dejour - Tales of Fate auf CD
Christophe Dejour - Tales of Fate
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
Oscar Espla: Tempo di Sonata
+Alois Haba: Gitarrensonate op. 52
+Ignace Strasfogel: Prelude, Elegie & Rondo
+Antonio Jose Martinez Palacios: Gitarrensonate
- Künstler:
- Christophe Dejour (Gitarre)
- Label:
- Naxos
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12534899
- UPC/EAN:
- 0747313918270
- Erscheinungstermin:
- 16.1.2026
Der renommierte Gitarrist Christophe Dejour hat hier vier Werke zusammengestellt, die aufgrund unvorhersehbarer und in einigen Fällen schicksalhafter Umstände erst viele Jahre nach ihrer Komposition uraufgeführt wurden. Sowohl Óscar Esplás bahnbrechendes »Tempo di Sonata« als auch Ignace Strasfogels monumentales »Prelude, Elegie and Rondo« wurden für Andrés Segovia geschrieben, blieben jedoch jahrzehntelang verborgen. Alois Hábas vernachlässigte »Gitarrensonate« ist ein fantastisches Werk von höchster musikalischer Qualität. Die Musik von Antonio José wurde unter dem Franco-Regime in Spanien verboten, doch seine außergewöhnliche »Gitarrensonate«, die 1933 komponiert und erst Ende der 1980er Jahre wiederentdeckt wurde, erweist sich als wahres Meisterwerk.
Christophe Dejour wurde 1968 in Kopenhagen geboren und studierte an der Königlich Dänischen Musikakademie sowie an der École Normale de Musique in Paris, wo er bei Alberto Ponce studierte. Dejour hat Werke dänischer Komponisten sowohl in Dänemark als auch im Ausland uraufgeführt. Er trat im Radio und Fernsehen auf und wirkte an Aufnahmen neuer dänischer Musik mit. Außerdem war er mehrfach als Konzertveranstalter tätig und arrangierte Musik für das Theater. 1997 gründete Dejour das Gitarrenensemble Trio Campanella, das internationale Anerkennung fand. Dejour hat viel Zeit in Recherchen und Nachforschungen investiert, um die Manuskripte zu finden, die »Tales of Fate« ermöglicht haben, und seine praktische Herangehensweise bei der Überarbeitung und Abänderungen einiger Aspekte dieser Partituren, um sie besser spielbar zu machen, wird hoffentlich dazu führen, dass diese Stücke in Zukunft eine prominentere Rolle im Standardrepertoire der Gitarre einnehmen werden.
Rezensionen
"Die Geschichte hinter diesem Album ist spannend: Es präsentiert ausschließlich Werke, „die einen faszinierenden, fast schon surrealen gemeinsamen Nenner haben, da sie aufgrund unvorhersehbarer und in manchen Fällen schicksalhafter Umstände erst viele Jahre nach ihrer Entstehung uraufgeführt wurden.“ Im Booklet erfahren wir außerdem, dass alle diese Werke vor dem historischen Hintergrund von Manuel de Fallas einziger Gitarren-Komposition „Pour le tombeau de Claude Debussy“ (1920) zu sehen bzw. hören seien, die einen Wendepunkt in der Rolle der Gitarre in der klassischen Musik markierten und den Anstoß zur Entwicklung des Gitarrenrepertoires im 20. Jahrhundert gaben. Wir hören (und staunen): „Tempo di Sonata“ von Óscar Esplá (1886–1976), entstanden Mitte der 20er Jahre und erst zwei Jahre nach Esplás Tod uraufgeführt; „Guitar Sonata“, op. 52, von Alois Hába (1893–1973), 1943 komponiert, „ein Werk von höchster Qualität, fast nie aufgeführt und heute so gut wie vergessen“ (Booklet); „Prelude, Elegie and Rondo“ von Ignace Strasfogel (1909–1994), 1946 für Andrés Segovia geschrieben – der es nie spielte – und erst 1991 uraufgeführt; „Guitar Sonata“ von Antonio José (1902–1936), 1933 komponiert und erst Ende der 80er Jahre (wieder-)entdeckt, ein ebenso virtuoses wie technisch anspruchsvolles Stück, das dem Solisten alles abverlangt. Der dänische Gitarrist Christophe Dejour meistert die zum Teil extremen Herausforderungen (Hába!) mit Bravour und präsentiert seine Trouvaillen mit einer Entdeckerfreude, die sich dem Hörenden unmittelbar mitteilt. Für Gitarren-Fans ist dieses Album ein Muss!" (FONO FORUM, Burkhard Schäfer)Disk 1 von 1 (CD)
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1 Oscar Espla: Tempo di Sonata (bearb. für Gitarre von C. Dejour)
Sonate für Gitarre op. 52
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2 Alois Haba: 1. Allegretto risoluto
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3 Alois Haba: 2. Andante cantabile
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4 Alois Haba: 3. Scherzando
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5 Alois Haba: 4. Moderato cantabile
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6 Alois Haba: 5. Allegro
Präludium, Elegie und Rondo für Gitarre (bearb. für Gitarre von C. Dejour)
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7 Ignace Strasfogel: 1. Präludium
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8 Ignace Strasfogel: 2. Elegie
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9 Ignace Strasfogel: 3. Rondo
Sonate für Gitarre (bearb. für Gitarre von C. Dejour)
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10 Antonio Jose Martinez Palacios: 1. Allegro moderato
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11 Antonio Jose Martinez Palacios: 2. Menuett
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12 Antonio Jose Martinez Palacios: 3. Pavana triste
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13 Antonio Jose Martinez Palacios: 4. Finale: Allegro con brio
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