Anders Hillborg: Orchester- und konzertante Werke Vol.1 auf Super Audio CD
Orchester- und konzertante Werke Vol.1
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller SACD-Player benötigt. Dank Hybrid-Funktion sind die meisten in unserem Shop mit "SACD" gekennzeichneten Produkte auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD. Bei Abweichungen weisen wir gesondert darauf hin (Non-Hybrid).
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
Klavierkonzert Nr. 1; Cellokonzert; Kongsgaard Variations; Vaporised Tivoli
- Tonformat:
- stereo/multichannel (Hybrid)
- Künstler:
- Tamara Stefanovich (Klavier), Nicolas Altstaedt (Cello), Swedish Chamber Orchestra, Christian Karlsen
- Label:
- BIS
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12640295
- UPC/EAN:
- 7318599926841
- Erscheinungstermin:
- 8.5.2026
- Gesamtverkaufsrang: 3058
- Verkaufsrang in Super Audio CDs: 91
Nach seiner von der Kritik gefeierten Einspielung der fünf Sinfonien von Galina Ustwolskaja nimmt sich Dirigent Christian Karlsen zusammen mit dem Swedish Chamber Orchestra nun die orchestralen und konzertanten Werke von Anders Hillborg vor, Schwedens meistgespieltem noch lebenden Komponisten. Die Aufnahme beginnt mit dem Klavierkonzert Nr. 1, einem hyperaktiven und virtuosen Werk voller filigraner Details, das hier von einer der führenden Interpretinnen des zeitgenössischen Klavierrepertoires, Tamara Stefanovich, gespielt wird. Ebenfalls auf dem Programm steht das Cellokonzert, das sich durch die Intimität der Partitur und eine direkte und minimierte Einfachheit des Ausdrucks auszeichnet, gespielt von Nicolas Altstaedt – dem Widmungsträger des Werks und einem der gefragtesten und vielseitigsten Künstler der Gegenwart. Ebenfalls auf dem Programm: die »Kongsgaard-Variationen«, eine meditative Komposition, die auf der »Arietta« aus Beethovens Klaviersonate op. 111 basiert, und »Vaporised Tivoli«, eine rauschhafte und halluzinatorische Heraufbeschwörung einer Kirmes.
Hillborgs Musik begeistert Musiker und Musikliebhaber auf der ganzen Welt durch ihre tiefe Ausdruckskraft, ihre unbändige Energie und ihre Liebe zum Absurden und Unerwarteten, und diese Aufnahme ist eine hervorragende Einführung in die faszinierende Welt dieses einzigartigen Komponisten.
Rezensionen
"„Orchestral and Concertante Works I“ ist auf der Album-Hülle zu lesen. Das ist eine sehr gute Nachricht, denn sie lässt hoffen, dass das Label BIS die Musik des „meistgespielten lebenden Komponisten Schwedens“ (Booklet) Anders Hillborg (Jg. 1954) jetzt großflächig auf SACD dokumentieren wird. Der Auftakt könnte besser, eindrucksvoller und abwechslungsreicher kaum sein, denn die vier hier zu hörenden Werke zeigen die kompositorische Potenz Hillborgs in ihrer ganzen Vielseitigkeit. Der Reigen beginnt mit dem ersten Klavierkonzert (2001/05), in dem sich eine sehr nordische Spielart von Mikropolyphonie mit kinetischen Bewegungsenergien und minimalistischen Mustern zu einem überaus filigranen, dabei sehr eigenwilligen und originellen Tongebilde mischt, das der „strapazierten“ Gattung tatsächlich nochmals neue (Klang-)Facetten abgewinnt. Die 2006 ursprünglich für Streichquartett geschriebenen und 2021 von Hillborg für Streichorchester arrangierten „Kongsgaard Variations“ umspielen das berühmte Arietta-Thema aus Beethovens letzter Klaviersonate op. 111 – und tragen die fast gleiche Satzbezeichnung: Adagio molto, semplice e cantábile, legatissimo. Ohne Ironie und postmodernistische Allüren „bedient“ sich die Musik unterschiedlichster Epochen – und begegnet ihrem großen Vorbild dabei (fast) auf „Ohrenhöhe“. Den Kontrapunkt dazu bildet „Vaporised Tivoli“ (2010). Die Idee zu diesem Stück lieferten Hillborg nach eignen Worten „Kinder, die mit unglaublicher Geschwindigkeit und Energie auf dem Rummelplatz herumrennen und all die wunderbaren Attraktionen ausprobieren.“ Zum Höhepunkt des – durchweg fantastisch interpretierten – Albums gerät in meinen Ohren das 2020 für den (hier agierenden) Solisten Nicolas Altstaedt geschriebene Cellokonzert. Seine vielen langen, von Altstaedt regelrecht süchtig machend gespielten Legato-Linien lassen dieses betont unvirtuose, fast nur von Streicherklängen dominierte und dabei die elisabethanische Gambenmusik alludierende Konzert zu einem der zugleich fragilsten und schönsten unserer Zeit werden." (FONO FORUM, Burkhard Schäfer)Disk 1 von 1 (SACD)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1
-
1 1. Punktierte Viertel = 112 Steady tempo -
-
2 2. Very calm and serene, dolcissimo -
-
3 3. Viertel = 84
Kongsgaard Variationen
-
4 Adagio molto - Semplice e cantábile - Legatissimo
Vaporised Tivoli
-
5 Enormously frenzied and rough
Konzert für Violoncello und Orchester
-
6 1. Viertel = 120 Accelerando -
-
7 2. Viertel = ca. 96 (score: F) -
-
8 3. Viertel = 90 Più mosso (T) -
-
9 4. Viertel = 152 Molto più mosso (G1) -
-
10 5. Viertel = ca. 168 (U1)
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