airborne extended - Landschaften auf CD
airborne extended - Landschaften
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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Thomas Wally: lup fränzi III
+Elisabeth Schimana: Landschaften Nr. 2-4
+Bruno Strobl: ABE
+Hannes Kerschbaumer: not. to
+Anna Arkushyna: Tes reves verts
+Peter Jakober: Im Grunde
+Alexander Kaiser: The difficulty of crossing a field II
+Bernhard Lang: Monadologie XXIX "London in the rain"
- Künstler:
- airborne extended
- Label:
- col legno
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12640327
- UPC/EAN:
- 9120142500020
- Erscheinungstermin:
- 10.4.2026
airborne extended denkt Kammermusik als Klanglabor, wo Querflöten, Harfe, Blockflöten / Paetzold und Cembalo auf Objekte, Elektronik und Performance treffen. 2013 haben Caroline Mayrhofer, Sonja Leipold, Elena Gabbrielli und Tina Zerdin diesen Klangkörper erfunden, für den es kaum Repertoire gibt - also schreiben sie ihre Gegenwart selbst. Vom akustischen Purismus bis zur Elektronik - das Debüt-Album "Landschaften" dokumentiert zwölf Jahre Arbeit eines international vernetzten Ensembles, das Komponist: innen prägt - und von ihnen geprägt wird. "Landschaften" versammelt acht in Österreich verankerte Komponist: innen, die Maßarbeiten für diese Besetzung entwickelt haben: Bernhard Lang skizziert in "Monadologie XXIX" nervöse Loop-Zellen, zerschnitten von hypervirtuosen Linien. Elisabeth Schimana imitiert in "Landschaften" rein akustisch das Drohnen mexikanischer Lastwagen und das Zirpen litauischer Wälder. Bruno Strobl versteckt die Initialen "A B E" als spektrale Schatten in den Obertönen. Hannes Kerschbaumer kehrt mit mikroskopischer Präzision die inneren Geräusche der Instrumente nach außen, Alexander Kaiser lässt Linien kollidieren, bis jede innere Ordnung ins Wanken gerät. Thomas Wally spielt in "lup fränzi III" mit Wiederholungen in loop-artiger Leichtigkeit, Peter Jakober schichtet in "im Grunde" tempo-polyphone Texturen. Die in Graz lebende Ukrainerin Anna Arkushyna denkt in "tes reves verts" Grün als instabilen Zustand des Werdens. Das 21. Jahrhundert klingt hier wie atmende Luft, gezupfte Saiten und geschlagenes Holz - präzise, physisch, unverwechselbar.