Joachim Krebs: Offene Ringe - Klangskulptur f.Orchester auf CD
Offene Ringe - Klangskulptur f.Orchester
CD
CD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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Aktueller Preis: EUR 19,99
- +Streichquartett Nr. 2 "Quartettomanie"; Rhizom II f. 6 Schlagzeuger
- Künstler:
- Schulkowsky, Brahms-Quartett, Junges Philh. Orch. Stuttgart, M. Schreier
- Label:
- Wergo
- Aufnahmejahr ca.:
- 81-90
- Artikelnummer:
- 7247381
- UPC/EAN:
- 4010228652628
- Erscheinungstermin:
- 17.4.1996
In einem Interview aus dem Jahre 1981 hat Krebs sich unmissverständlich zu den damaligen westdeutschen Tendenzen bekannt, auch zur so genannten »Neuen Einfachheit«.
Dabei ging es ihm weniger um Konzessionen an ein breitestes Publikum als um die Anknüpfung an frühere, womöglich verständlichere Traditionen der Neuen Musik, etwa bei Alban Berg oder beim frühen Webern: Hier ist eine ›Sprache‹, die ... heute noch verständlich ist und die heute wieder individuell gestaltet werden kann. In diesem Sinne kennzeichnet Krebs auch seine eigene Position: »Es ist ein Ausdruckswille da, der sich nur von einer ›Normalposition‹ gesehen in Extremen abspielt, für mich aber nicht extrem ist.«
An anderer Stelle äußert Krebs sich noch prononcierter: »Darum geht es mir: Extrempositionen zu leben und davon auch Ausdruck zu geben. Das ist eminent politisch. Der Mittelweg ist der Tod. Mittelmäßiges Leben gibt es für mich nicht, und deshalb kann es sich nicht ausdrücken in meiner Musik.«
So ergibt sich »Neue Einfachheit« in einem genauer eingegrenzten Sinne: Nicht »Neue Einfachheit« in dem Sinne, dass es einfacher wird zu komponieren oder zu interpretieren, sondern für den Zuhörer leichter wird die Musik für sich nachzuvollziehen.
In den frühen siebziger Jahren spielten für Joachim Krebs Rockmusik und Elektronische Musik eine wichtigere Rolle als die Traditionen und Aufführungspraktiken der »Ernsten Musik«. Seine Hinwendung zum Streichquartett in den späten siebziger Jahren markiert deswegen in seiner Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt, manifestiert sie doch die Umorientierung zur exakt im Voraus notierten Musik - [...] in direkt verständlicher, ausdrucksintensiver Sprache. (Rudolf Frisius)
Dabei ging es ihm weniger um Konzessionen an ein breitestes Publikum als um die Anknüpfung an frühere, womöglich verständlichere Traditionen der Neuen Musik, etwa bei Alban Berg oder beim frühen Webern: Hier ist eine ›Sprache‹, die ... heute noch verständlich ist und die heute wieder individuell gestaltet werden kann. In diesem Sinne kennzeichnet Krebs auch seine eigene Position: »Es ist ein Ausdruckswille da, der sich nur von einer ›Normalposition‹ gesehen in Extremen abspielt, für mich aber nicht extrem ist.«
An anderer Stelle äußert Krebs sich noch prononcierter: »Darum geht es mir: Extrempositionen zu leben und davon auch Ausdruck zu geben. Das ist eminent politisch. Der Mittelweg ist der Tod. Mittelmäßiges Leben gibt es für mich nicht, und deshalb kann es sich nicht ausdrücken in meiner Musik.«
So ergibt sich »Neue Einfachheit« in einem genauer eingegrenzten Sinne: Nicht »Neue Einfachheit« in dem Sinne, dass es einfacher wird zu komponieren oder zu interpretieren, sondern für den Zuhörer leichter wird die Musik für sich nachzuvollziehen.
In den frühen siebziger Jahren spielten für Joachim Krebs Rockmusik und Elektronische Musik eine wichtigere Rolle als die Traditionen und Aufführungspraktiken der »Ernsten Musik«. Seine Hinwendung zum Streichquartett in den späten siebziger Jahren markiert deswegen in seiner Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt, manifestiert sie doch die Umorientierung zur exakt im Voraus notierten Musik - [...] in direkt verständlicher, ausdrucksintensiver Sprache. (Rudolf Frisius)
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Tracklisting
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Mitwirkende
Disk 1 von 1 (CD)
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1 2. Streichquartett - Quartettomanie (197
-
2 Rhizom II (1982)
-
3 Offene Ringe (1989)

Joachim Krebs (1952-2013)
Offene Ringe - Klangskulptur f.Orchester
Aktueller Preis: EUR 19,99