Karl-Heinz Friedrich: Die Villa am Schwielowsee, Kartoniert / Broschiert
Die Villa am Schwielowsee
- Ein Mythos und seine Geschichte
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 09/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696729653
- Artikelnummer:
- 12928019
- Umfang:
- 144 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 219 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 11 mm
- Erscheinungstermin:
- 14.9.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 11,99* |
Klappentext
Siegmund Jacob, Vorstandsmitglied und Direktor der Universum-Film Aktiengesellschaft (UFA) lässt sich in den Jahren 1925 / 26 in Petzow am Schwielowsee in traumhafter Lage eine Villa bauen. Viel Glück ist ihm jedoch nicht beschieden, schon 1932 muss er verkaufen. Den 100. Jahrestag des Baubeginns nimmt Karl-Heinz Friedrich zum Anlass, sich erstmals tiefgründiger mit der wechselvollen Geschichte von Haus und Grundstück zu beschäftigen. So umgibt die Villa am Schwielowsee immer mal wieder ein geheimnisvoller, zuweilen beklemmender Mythos, besonders für die Jahre vor, im und nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben der Baugeschichte wurde dabei insbesondere zu den jeweiligen Eigentümern recherchiert und ihre Vita, ihr Handeln und ihr Umfeld im Kontext mit den jeweils herrschenden gesellschaftlichen Umständen genauer betrachtet. Anhand zahlreicher Primär- und Sekundärquellen aus nationalen und internationalen Archiven und Bibliotheken, zeichnet der Autor ein zuweilen sehr lebendiges Bild der handelnden Personen im Gesellschaftsbild Deutschlands der Weimarer Republik, des "Dritten Reichs" und der deutschen Nachkriegsgeschichte. Vom Juden Siegmund Jacob, der in Auschwitz ermordet wurde, über Alfred Berglas, den Juden, der den Holocaust überlebte, den SS-Karrieremacher Fritz Solm, bis hin zu der sich einmal selbst als "Elfenbeinturm" bezeichnenden Schriftstellerelite der DDR in der Dependance "Schriftstellerheim" Petzow. In einem zuweilen unkonventionellem Erzählstil gehalten, zieht das Buch den interessierten Leser bald in den Bann seiner bis dahin nicht in dieser Art dokumentierten Schilderungen. Es soll lebendige Geschichte erzählen.
Anmerkungen:
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