Karl-Heinz Friedrich: Die Villa am Schwielowsee, Kartoniert / Broschiert
Die Villa am Schwielowsee
- Ein Mythos im Spiegel seiner Geschichte
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 07/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696362300
- Artikelnummer:
- 12846781
- Umfang:
- 144 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 219 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 11 mm
- Erscheinungstermin:
- 28.7.2026
Klappentext
In unmittelbarer Nähe einer wenige Jahre zuvor stillgelegten Ziegelei lässt sich Siegmund Jacob, Vorstandsmitglied und Direktor der Universum-Film Aktiengesellschaft (UFA) in den Jahren 1925 / 26 in Petzow am Schwielowsee eine Villa bauen. In traumhafter Lage. Viel Glück ist Jacob jedoch nicht beschieden, schon 1932 muss er Grundstück und Haus wieder verkaufen. Der populäre Berliner Bekleidungsfabrikant Alfred Berglas wird neuer Besitzer und nutzt das Anwesen als Sommerhaus zusammen mit seiner Frau Emmy. Sie nennen es "Villa Berglas". Die jüdische Familie ist aber bald immer mehr den Repressalien des nationalsozialistischen Systems ausgesetzt, sie wird enteignet und kann sich nur mit Mühe ins Ausland retten. 1940 nehmen mit großem Selbstverständnis Leonora Solm und ihr Mann, Wehrmachtpropagandaoffizier Fritz Solm, SS- und NSDAP-Mitglied, das Anwesen in ihren Besitz. Nachdem die Rote Armee mit dem Kriegsende das Haus beschlagnahmt, ist es noch bis 1954 im Besitz einer russischen Bank. 1955 pachtet es der Deutsche Schriftstellerverband der DDR. 1957 wird das Anwesen als "Volkseigentum" dem DDR-Kulturministerium einverleibt und es gibt es einen bis 1990 andauernden Nutzungsvertrag für das "Schriftstellererholungsheim Friedrich Wolf". Nach jahrelangem Leerstand ab 1990 können schließlich die rechtmäßigen Nachfolger von Alfred Berglas über ein gesetzliches Rückübertragungsverfahren ihr Eigentum wieder übernehmen. Seit 2003 ist es in Privathand.
Anmerkungen:
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