Bertrand Perz: Autobahnbau in Österreich unter NS-Herrschaft, Gebunden
Autobahnbau in Österreich unter NS-Herrschaft
- Konzeption - Inszenierung - (Zwangs)Arbeit - Folgen
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- Verlag:
- Boehlau Verlag, 05/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783205223917
- Artikelnummer:
- 12549125
- Erscheinungstermin:
- 11.5.2026
- Serie:
- Brill Österreich Ges.m.b.H.
Klappentext
Mit dieser Studie liegt erstmals eine Darstellung der Frühgeschichte des Autobahnbaus in Österreich vor. Wie in vielen Ländern Europas gibt es auch hier schon in der Zwischenkriegszeit Überlegungen zur Errichtung von Autobahnen, der Bau beginnt aber erst 1938 nach dem "Anschluss" an NS-Deutschland. Entlang der geplanten Trassen entsteht ein dichtes Netz an Lagern zur Unterbringung der Arbeitskräfte. Im krassen Gegensatz zur NS-Propaganda herrscht an den Baustellen massiver Geräte-, Material- und Arbeitskräftemangel. Nach Kriegsbeginn werden tausende ausländische Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Kriegsbedingt enden die Bauarbeiten 1942, nur 17 km Autobahn sind zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt. Die Zweite Republik knüpft in den 1950er Jahren direkt an den Vorarbeiten aus der NS-Zeit an.
Biografie (Bertrand Perz)
Bertrand Perz, Assoz. Prof. Dr., ist als Historiker am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien tätig, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte, wissenschaftlicher Leiter der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Vorsitzender der Kommission zur Untersuchung der Vorgänge um den Anstaltsfriedhof des Psychiatrischen Krankenhauses in Hall i.T. sowie u.a. im Vorstand des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, im Beirat des Wiener Wiesenthal Instituts uvm.Anmerkungen:
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