Thronehammer: Slay | Kill | Erase auf CD
Slay | Kill | Erase
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Supreme Chaos
- Artikelnummer:
- 12854984
- UPC/EAN:
- 4260688194194
- Erscheinungstermin:
- 9.10.2026
Es gibt Alben, die einfach nur existieren - und dann gibt es Alben, die sich wie Monumente aus verbrannter Erde erheben. Thronehammers viertes Full-Length "Slay | Kill | Erase" ist ganz klar Letzteres: ein kolossaler, 74-minütiger Brocken, der sich nicht in enge Genregrenzen zwängen lässt. Die deutsch-britische Band, 2012 von Stuart West gegründet, bewegte sich schon immer in den Schattenzonen zwischen Epic Doom und etwas weitaus Größerem - aber hier haben sie völliges Neuland betreten.
Schon der erdrückende Opener, der den Albumtitel trägt, macht klar: Das hier ist keine gewöhnliche Doom-Platte. Katharina Gillhams eindrucksvoller Gesang erhebt sich über eine Landschaft aus tektonischen Riffs, während das Drei-Gitarren-Arsenal aus West, Tobias Utz und Daniel Ringl ein Geflecht aus melancholischen Melodien, messerscharfen Leads und dissonanten Texturen webt, das einen nie loslässt. Die Rhythmussektion - Markus Ströhlein an den Drums und Uwe "Void" am Bass - liefert das unerschüt
terliche Fundament und verankert selbst die atmosphärischsten Passagen in purer Wucht. Max Hemmann (Motorowl) steuert Gastgesang bei und verleiht dem Ganzen eine zusätzliche emotionale Tiefe.
Was "Slay | Kill | Erase" wirklich besonders macht, ist die Art, wie es erdrückende Härte mit Momenten atemberaubender Schönheit verbindet. Tracks wie "To Never Return" und "Destroyer Ov Light" dehnen sich in postrockartige Klanglandschaften aus, ohne auch nur einen Hauch von Intensität zu verlieren, während "Blade to the Heart" und "Dethroned" genau das liefern, was Doom-Fans erwarten. Gemastert von Patrick W. Engel in den Temple of Disharmony Studios, ist die Produktion gewaltig und dennoch kl
ar, sodass jedes Detail atmen kann. Diese Band ist dem Doom-Label entwachsen - und genau das ist der Punkt.