Purest Form: Resistance auf Single 12"
Resistance
Maxi-Single auf Vinyl. Im Vergleich zu herkömmlichen Singles und LPs haben Maxi-Singles eine breitere Rille, die eine höhere Wiedergabequalität ermöglicht (ausgeprägtere Bässe und Höhen). Eine höhere Grundlautstärke bewirkt auch ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis.
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- Label:
- Dais
- Artikelnummer:
- 12847615
- UPC/EAN:
- 0683950558847
- Erscheinungstermin:
- 4.9.2026
Purest Form schöpft ihre eindringliche Dance-Punk-Musik aus der Angst und Unruhe der heutigen Zeit. Das neu gegründete Trio aus Los Angeles - Sängerin Story Beeson, Gitarristin und Programmiererin Madi Woodward sowie Bassist Riley Oikawa-Dahlson - greift auf seine jeweiligen Erfahrungen in Hardcore-Bands sowie auf eine gemeinsame Liebe zu Industrial und Techno zurück und verbindet dabei das extrem Harte mit dem Verspielten und Sinnlichen.
»Resistance«, ihr Debüt bei Dais Records, ist ein kraftvoller, aus sechs Titeln bestehender anarchistischer Angriff auf das System, angetrieben von kollektiver Wut inmitten des Spätkapitalismus und eines Jahres ununterbrochener Traumata in LA - von den Bränden bis hin zur ICE. »Widerstand ist weniger eine Idee als vielmehr eine unverzichtbare Handlung, die ergriffen werden muss«, betont Beeson. »Resistance« knüpft an das Versprechen ihrer selbstbetitelten EP aus dem Jahr 2024 an, einer klanglichen Blaupause, die Stereogum mit »Broken« von Nine Inch Nails verglich. »Resistance« ist agiler und energiegeladener, ein umwälzendes Werk mit strukturellen Sprüngen und scharfen Kurswechseln, das klangliche und gesellschaftliche Konstrukte hinterfragt. Zackige Riffs treffen auf fragmentierte Breakbeats, Basslinien und körpererschütterndes Feedback, mit Anspielungen auf Death Metal und Acid House gleichermaßen, untermalt von Beesons eindringlicher, hymnischer Erzählstimme, die oft bis zur Erschöpfung geschrien wird. »Es ist wie eine Vereinigung all der Musik, die wir lieben und fühlen. Und für uns ergibt das Sinn. Wenn es gut klingt, ist es uns egal, woher es kommt«, sagt Woodward. Hatten sie auf ihrer ersten Veröffentlichung noch Reznors raueste Ära kanalisiert, fügt die Gruppe hier eine spirituelle Prise Voodoo-U hinzu - oder, genauer gesagt, The Prodigy, deren ikonischer Song »Breathe« in ihren Live-Sets treu gecovert wurde und in dieser Sammlung für die Nachwelt angemessen festgehalten ist. Der knallharte Opener »Animal«, ein fester Bestandteil ihrer Live-Sets, entfesselt einen Urinstinkt, der zugleich wild und sexuell ist; sie hatten sich »White Zombie meets Underworld« zum Ziel gesetzt und haben es geschafft. »Break« ist pure Aggression und gewalttätige Fantasie; über aufsteigenden Riffs und rasanten Snare-Schlägen verfasst Beeson einen Liebesbrief an eine Freundschaft, die in den Wahnsinn abgeglitten ist - zwei Menschen, die Zerstörung planen. »Letztendlich entspricht das nicht wirklich meinen Gefühlen. Ich sage nicht, dass Mord die Antwort ist, aber ich ziehe gewissermaßen meinen Hut vor Luigi Mangione. Er inspiriert mich nach wie vor. « Mit einer Länge von etwas mehr als einer Minute ist »Beyond Terror« die direkteste Aussage der EP. »Call It What You Like / It's Genocide«, schreit Beeson mit kehliger Wucht, flankiert von Verzerrungen und vernichtenden Drum-Machine-Kicks, die sich zu einem explosiven Stottern beschleunigen. »Ich war sehr frustriert, als ich sah, dass manche Menschen nicht in der Lage sind, Palästina so zu sehen, wie es wirklich ist«, erklärt sie.
»Resistance« ist voller Momente, die die Unzufriedenheit mit dem Status quo und einen schwelenden Wunsch nach Zerstörung und Verbindung zugleich verkörpern. »Manchmal Denke Ich, Ich Könnte / Das Gas Und Die Kugeln / Die Granate Nehmen Und Sie Auslösen«, stellt sich Beeson in einem gesprochenen Rap-Vers vor, untermalt von den Kreischlauten und Breakbeats von »More«, bevor sie den Fokus auf die Romantik lenkt (»Give Me The Drug That Feels Like You«). Ihre Mission lässt sich treffend in, »Bass Resistance« zusammenfassen, einem glühenden, sirenenartigen Aufruf zu den Waffen; dies sind keine Zeiten, um zu schweigen: »Get Loud«
Single 12"
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1 Animal
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2 Break
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3 Beyond Terror
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4 More
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5 Bass Resistance
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6 Breathe