Von New Orleans nach Appomattox - Kriegserinnerungen eines deutschen Freiwilligen in der konföderierten Artillerie, Kartoniert / Broschiert
Von New Orleans nach Appomattox - Kriegserinnerungen eines deutschen Freiwilligen in der konföderierten Artillerie
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- Herausgeber:
- Heiko Anbauer
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695741991
- Artikelnummer:
- 12620288
- Umfang:
- 168 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 277 g
- Maße:
- 220 x 155 mm
- Stärke:
- 12 mm
- Erscheinungstermin:
- 9.2.2026
Klappentext
Ein vergessenes Zeugnis aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg. In diesem Buch erhält der Leser einen seltenen Blick von der Verliererseite - aus der Feder eines Deutschen, dessen Herz für den Süden schlug. 1871 anonym erschienen, schildert dieser persönliche Bericht das Schicksal eines jungen Auswanderers, der schon in der Schulzeit von der Welt der amerikanischen Südstaaten fasziniert war. Nicht politische Überzeugungen trieben ihn nach New Orleans, sondern die lebendige Kultur: die Musik, die Feste, die kreolische Lebensart und das einzigartige Flair der Stadt, die man das "Paris des Südens" nannte. Dort fand er Anschluß an die deutsche Gemeinde und verbrachte glückliche Jahre - bis der Krieg ausbrach. Freiwillig meldete er sich zur konföderierten Armee, geriet früh in Gefangenschaft und trat nach seiner Freilassung 1862 der legendären Washington Artillery seiner Wahlheimat New Orleans bei. Unter General Robert E. Lee in der Army of Northern Virginia kämpfte er in den großen Schlachten: Fredericksburg, Gettysburg, den monatelangen Grabenkämpfen um Petersburg und der berüchtigten Schlacht am Krater - ein Ereignis, zu dem kaum ein weiterer deutschsprachiger Augenzeugenbericht existiert. Im Gegensatz zu den meisten der über 200.000 deutschen Soldaten, die aus Überzeugung gegen die Sklaverei für die Union fochten, war dieser Autor weder Revolutionär noch Reformator. Er teilte jene seltene Leidenschaft für den Süden, die nur wenige Einwanderer aus Deutschland empfanden. Offen und unverblümt berichtet er über politische Verhältnisse, die Frage der Sklaverei und die Zustände in Kriegsgefangenenlagern wie Andersonville. Weil in der Reconstruction-Ära pro-konföderierte Schriften in den besetzten Südstaaten mißtrauisch beobachtet wurden und ehemaligen Soldaten Repressalien durch die Besatzungsbehörden drohten, veröffentlichte er sein Werk anonym. So bleibt sein Bericht ein kostbares, authentisches Zeugnis eines deutschen Konföderierten - verfaßt von einem Mann, der den Süden nicht aus Pflicht, sondern aus tiefer Leidenschaft verteidigte.
Anmerkungen:
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