The State's Powers to Intervene in Family Life, Kartoniert / Broschiert
The State's Powers to Intervene in Family Life
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- Herausgeber:
- Arkadiusz Wudarski, Michael Stürner, Martin Menne
- Verlag:
- Gieseking E.U.W. GmbH, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch, Englisch
- ISBN-13:
- 9783769413458
- Artikelnummer:
- 12594326
- Umfang:
- 801 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Erscheinungstermin:
- 15.2.2026
Klappentext
Beiträge / contributions: Comparative Final Report (Wudarski / Henaghan / Choi) - Int. Privat- u. Verfahrensrecht (Mankowski / Wudarski) - Österreich (Beclin) - Belgium (Put / Hofkens) - Bulgaria (Todorova) - Croatia (Majstorovi¿/Šimovi¿) - Deutschland (Helms / Schneider und Meysen) - Litauen (Sakalauskas / Böwe) - Malta (Sammut) - Netherlands (Ruitenberg) - Poland (Wierci¿ski and Wudarski) - Scotland (Donnelly) - Slovenia (Samobor) - Spain (Navarro-Michel) - Schweiz (Kilde) - Türkei (Zeytin / Klein) - Kenya (Tuitoek / Milej) - South Africa (Essop / Rautenbach) - Japan (Nishitani / Aotake) - Korea (Je) - Brazil (Konder / Konder) - USA (Perlmutter and Eichner) - New Zealand (Henaghan / Choi).
Der Schutz des Einzelnen vor willkürlichen Eingriffen in sein Familienleben ist eines der vornehmsten und wichtigsten Abwehrrechte, das von zahlreichen supranationalen und nationalen Normierungen, etwa Art. 12 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, gewährleistet wird: Der Staat muss das Primat und die Autonomie der Eltern bei der Pflege und Erziehung ihrer Kinder grundsätzlich unangetastet lassen. Im modernen Staat gehört dazu aber auch der Schutz des Familienlebens: Der Staat wacht zugleich über die Pflege und Erziehung des Kindes durch die Eltern. Er tritt elterlichem Fehlverhalten entgegen und stellt sicher, dass das Elternhandeln mit dem Kindeswohl im Einklang steht. Die Maßstäbe für die Grenzen staatlicher Eingriffe in das familiäre Leben lassen sich aufgrund der Vielgestaltigkeit der Lebensverhältnisse nur schwer fassen. Zentraler Gedanke ist dabei jedoch immer das Kindeswohl, das vorrangig zu berücksichtigen ist. Staatliche Eingriffe müssen ihm gerecht werden. Zudem muss der Eingriff stets verhältnismäßig sein und sich in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig erweisen. Von entscheidender Bedeutung sind dabei das Vorhandensein und die Effektivität institutioneller Garantien und Schutzmechanismen, durch die staatliche Eingriffe begrenzt und Fehlentscheidungen verhindert werden sollen. Das von Professor Arkadiusz Wudarski (¿) initiierte, konzipierte und bis kurz vor seiner Vollendung betreute Werk vereint die Ergebnisse eines groß angelegten rechtsvergleichenden Forschungsprojekts, das die Rolle und die Grenzen staatlicher Eingriffe in das Familienleben im Spannungsfeld zwischen Kindeswohl, Familienautonomie und staatlicher Verantwortung untersucht und dabei Wissenschaft und Praxis zusammenbringt. Die Beiträge renommierter Autorinnen und Autoren aus allen Kontinenten, die unterschiedliche Einzelaspekte der Thematik schlaglichtartig beleuchten, suchen aus privatrechtlicher, sozialwissenschaftlicher und institutioneller Perspektive nach fundierten und differenzierten Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen im Bereich der staatlichen Eingriffe in das Familienleben und fügen sich so zusammen zu einem großen Ganzen. Der breit angelegte internationale und grenzüberschreitende Ansatz eröffnet neue Forschungsperspektiven und fördert innovative Lösungsansätze. Zugleich versteht sich der Band als Beitrag zur Debatte über Identität und Kontinuität europäischer Werte.
The protection of individuals against arbitrary interference in their family life is one of the most fundamental and important protective rights, guaranteed by numerous supranational and national standards, such as Article 12 of the Universal Declaration of Human Rights: the state must, in principle, leave the primacy and autonomy of parents in the care and upbringing of their children untouched. In a modern understanding, however, this also includes the protection of family life: the state also monitors the care and upbringing of children by their parents. It counters parental misconduct and ensures that parental actions are in line with the best interests of the child. The standards for the limits of state intervention in family life are difficult to define due to the diversity of living conditions. However, the central consideration is always the welfare of the child, which must be given priority. State intervention must be in the best interests of the child. In addition, intervention must always be proportionate and necessary in a democratic society. The existence and effectiveness of institutional guarantees and protective mechanisms to limit state intervention and prevent wrong decisions are of crucial importance. Initiated, conceptualised and supervised until just about before its completion by the late Professor Arkadiusz Wudarski, this book brings together the results of a large-scale comparative law research project. Bringing together science and practice, it examines the role and limits of state intervention in family life in the context of the tension between the welfare of children, family autonomy and state responsibility. The contributions by renowned authors from all continents, which highlight different aspects of the topic, seek well-founded and differentiated answers to current social developments in the area of state intervention in family life from a private law, social science and institutional perspective. The broad interdisciplinary and cross-border approach opens up new research perspectives and promotes innovative solutions. At the same time, the volume can be seen as a meaningful contribution to the debate on the identity and continuity of European values.
Anmerkungen:
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