Simone de Beauvoir: Djamila Boupacha, Kartoniert / Broschiert
Djamila Boupacha
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- Verlag:
- Verso Books, 07/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Englisch
- ISBN-13:
- 9781836741817
- Artikelnummer:
- 12610247
- Umfang:
- 272 Seiten
- Gewicht:
- 367 g
- Erscheinungstermin:
- 28.7.2026
- Hinweis
-
Achtung: Artikel ist nicht in deutscher Sprache!
Klappentext
In 1960, as the Algerian War for Independence entered its sixth year, 22-year-old Djamila Boupacha was arrested for allegedly planting a bomb in a university cafeteria. While in custody, she was tortured and raped by French soldiers. Her case would have been buried like countless others had it not been for the efforts of her lawyer, Gisèle Halimi, and the philosopher Simone de Beauvoir to transform it into an international cause célèbre. Djamila Boupacha is the culmination of this campaign to expose the systemic violence of colonial rule. "To protest in the name of morality against 'excesses' or 'abuses,'" Beauvoir writes, "is an error which hints at active complicity. There are no 'abuses' or 'excesses' here, simply an all-pervasive system."
More than a historical document, the book is a profound exploration of morality, complicity and resistance. A classic text of anticolonialism, this is a story that demands to be read---and remembered.
Biografie (Simone de Beauvoir)
Simone de Beauvoir, geb. am 9.1.1908 in Paris. Ihre ursprünglich wohlhabenden Eltern lebten nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund von Fehlspekulationen unter wenig üppigen Verhältnissen in der Rue de Rennes. Mit fünfeinhalb Jahren kam Simone an das katholische Mädcheninstitut, den Cours Désir, Rue Jacob; als Musterschülerin legte sie dort den Baccalauréat, das französische Abitur, ab. 1925/26 studierte sie französische Philologie am Institut Sainte-Marie in Neuilly und Mathematik am Institut Catholique, bevor sie 1926/27 die Sorbonne bezog, um Philosophie zu studieren. 1928 erhielt sie die Licence, schrieb eine Diplomarbeit über Leibnitz, legte gemeinsam mit Merleau-Ponty und Lévi-Strauss ihre Probezeit als Lehramtskandidatin am Lycée Janson-de-Sailly ab und bereitete sich an der Sorbonne und der École Normale Supérieure auf die Agrégation in Philosophie vor. In ihrem letzten Studienjahr lernte sie dort eine Reihe später berühmt gewordener Schriftsteller kennen, darunter Jean-Paul Sartre, ihren Lebensgefährten seit jener Zeit. 1932-1936 unterrichtete sie zunächst in Rouen und bis 1943 dann am Lycée Molière und Camille Sée in Paris. Danach zog sie sich aus dem Schulleben zurück, um sich ganz der schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Zusammen mit Sartre hat Simone de Beauvoir am politischen und gesellschaftlichen Geschehen ihrer Zeit stets aktiv teilgenommen. Sie hat sich, insbesondere seit Gründung des MLF (Mouvement de Libération des Femmes) 1970, stark in der französischen Frauenbewegung engagiert. 1971 unterzeichnete sie das französische Manifest zur Abtreibung. 1974 wurde sie Präsidentin der Partei für Frauenrechte, schlug allerdings die "Légion d'Honneur" aus, die ihr Mitterrand angetragen hatte. Am 14.4.1986 ist sie, 78-jährig, im Hospital Cochin gestorben. Sie wurde neben Sartre auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt.