... schlage die Trommel, und fürchte dich nicht / Band III, Gebunden
... schlage die Trommel, und fürchte dich nicht / Band III
- Denkweisen zur Freiheit 1918-1968: Eine ideengeschichtliche Reise durch das 20. Jahrhundert
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Roland Hoja
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 03/2025
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783769323917
- Artikelnummer:
- 12228776
- Umfang:
- 240 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 25003
- Ausgabe:
- 3. Auflage
- Gewicht:
- 350 g
- Maße:
- 196 x 125 mm
- Stärke:
- 22 mm
- Erscheinungstermin:
- 18.3.2025
- Serie:
- Denkweisen zur Freiheit - Band 3
Klappentext
Die ideengeschichtliche Spurensuche durch Europas unruhiges Jahrhundert.
Was bedeutete Freiheit, nachdem Europa aus Krieg, Diktatur und ideologischen Erschütterungen hervorging? Dieses Buch verfolgt eine der wirkmächtigsten Ideen der Moderne durch ein halbes Jahrhundert geistiger, politischer und literarischer Auseinandersetzungen.
Roland Hoja verbindet ideengeschichtliche Analyse mit genauer Lektüre literarischer und philosophischer Texte. So entsteht ein facettenreiches Bild jener Jahrzehnte, in denen Freiheit nicht nur gedacht, sondern unter den Bedingungen von Zerstörung, Wiederaufbau, Demokratiekrisen und Protestbewegungen immer wieder neu bestimmt wurde.
Im Zentrum stehen die großen Spannungen des 20. Jahrhunderts: Krieg und Nachkrieg, Diktatur und demokratischer Neubeginn, gesellschaftliche Disziplinierung und intellektuelle Opposition. Der Band zeigt, wie Autorinnen und Denkerinnen auf die politischen Zumutungen ihrer Zeit reagierten und wie sich ihr Freiheitsverständnis unter dem Druck historischer Umbrüche wandelte. Dabei treten Literatur, Philosophie und Zeitgeschichte nicht getrennt auf, sondern als eng miteinander verflochtene Deutungsräume. Auch Heinrich Böll erscheint in diesem Zusammenhang als wichtige Stimme einer Epoche, die um moralische Orientierung und politische Selbstverständigung rang.
Besonders überzeugend ist die Verbindung aus historischem Panorama und textnaher Analyse. Das Buch macht sichtbar, wie Freiheitsdenken in Europa nicht linear entstand, sondern in Konflikten, Brüchen und Gegenbewegungen Form gewann - von der Nachkriegszeit bis zur 1968er Bewegung.
Die langjährige Beschäftigung des Autors mit Literatur, Philosophie und widerständigen Lebenswegen verleiht dieser Darstellung fachliche Tiefe und ein klares interpretatorisches Profil. So wird das Buch zu einer fundierten Lektüre für alle, die europäische Moderne als Geschichte von Ideen verstehen möchten.
Anmerkungen:
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