Pi Hofer: Fünfundfünfzig Tage, Kartoniert / Broschiert
Fünfundfünfzig Tage
- Ein Haftprotokoll
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 04/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695751693
- Artikelnummer:
- 12692834
- Umfang:
- 522 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 700 g
- Maße:
- 215 x 135 mm
- Stärke:
- 36 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.4.2026
Klappentext
Ein Vater wird frühmorgens überraschend verhaftet und in Untersuchungshaft gebracht. Seine Tochter Milena hatte der Kindergärtnerin gegenüber Andeutungen gemacht, dass er sie geschlagen und mit einem Stecken traktiert habe. Die Kindergärtnerin hat dies den Behörden gemeldet. Er beteuert seine Unschuld, sieht sich aber einem Justizapparat ausgeliefert, der ihn als schuldig behandelt. Seine ganze Familie wird auseinandergerissen. Tochter Milena kommt ins Heim, Sohn Luca und Partnerin Sibylle bleiben ratlos zurück. In der Haft macht er eine Odyssee durch. Er leidet unter der Isolation, den beengten und schmutzigen Verhältnissen, der schlechten Versorgung, dem Kontaktabbruch zur Außenwelt. Immer wieder kommen Wut, Verzweiflung und Unverständnis über die Situation in ihm hoch. Er grübelt darüber nach, wie es zu den Anschuldigungen seiner Tochter kommen konnte, und entwickelt zunehmend Hass auf den Staat und das Justizsystem, das ihn und seine Familie zerstört. Besonders die junge, ehrgeizige Staatsanwältin, die er Muräne nennt, wird zur Zielscheibe seines Zorns. In Rückblenden erinnert er sich an prägende Erlebnisse und Beziehungen in seinem Leben. Einige Freunde enttäuschen ihn, weil sie ihm in dieser Situation nicht beistehen. Er sorgt sich um seine Kinder, vor allem um die kleine Milena, die er schmerzlich vermisst. Auch die Beziehung zu seiner Partnerin Sibylle leidet unter der erzwungenen Trennung. Obwohl seine Anwältin ein Haftentlassungsgesuch stellt und Milena ihn bei einer erneuten Befragung nicht direkt belastet, bleibt er weiterhin in Haft. Er verliert zunehmend die Hoffnung auf ein baldiges Ende. Nach 55 Tagen wird er dann doch überraschend entlassen. Doch die Freude darüber ist gedämpft. Zu Hause trifft er auf eine verstörte Sibylle. Die Wunden, die diese Zeit gerissen hat, werden noch lange nachwirken.
Vorwort: Die Erzählung basiert auf den handgeschriebenen Tagesnotizen des Autors während seiner überstandenen Untersuchungshaft und folgt diesen inhaltlich stringent. Der originale handgeschriebene Text und das Transkript sind unter folgenden Links abgelegt. https://zerberit. wordpress. com / a-special-experience / u-haft-original/
Anmerkungen:
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