Peter Schuller: Danke für nichts, Gebunden
Danke für nichts
- Schüssel, Kurz, Nehammer, Brunner: Wie ÖVP-geführte Regierungspolitik den Sozialstaat unter Druck setzte - und wer heute zahlt
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 08/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384968173
- Artikelnummer:
- 12868352
- Umfang:
- 396 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26002
- Ausgabe:
- 2. Auflage
- Gewicht:
- 928 g
- Maße:
- 246 x 175 mm
- Stärke:
- 33 mm
- Erscheinungstermin:
- 10.8.2026
Weitere Ausgaben von Danke für nichts |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 26,99* |
Klappentext
"Wer zahlt am Ende die Rechnung und wer kommt davon?"
Seit dem Jahr 2000 wurde der österreichische Sozialstaat nicht mit einem einzigen großen Schlag geschwächt. Er wurde Stück für Stück verändert. Bei Pensionen, Gesundheit, Arbeitszeit, Sozialhilfe, Pflege, Wohnen, Bildung und Steuern. "Danke für nichts" verfolgt diese Entscheidungen von der Ära Schüssel über Kurz bis zu den jüngsten Budgetmaßnahmen und stellt vier unbequeme Fragen: Wer hat entschieden? Wer hat profitiert? Wer hat gezahlt? Und wer wurde vorher gewarnt?
Peter Schuller zeigt, wie aus Schlagworten wie "Treffsicherheit", "Eigenverantwortung", "Reform" und "Sparen" konkrete Politik wurde. Während bei Menschen mit wenig Einkommen jeder Euro geprüft, begrenzt oder gerechtfertigt werden musste, standen für Bankenrettungen, Unternehmenshilfen und andere politische Prioritäten Milliarden bereit.
Das Buch fragt deshalb nicht nur, ob Geld vorhanden war. Es fragt, für wen es vorhanden war.
Behandelt werden Pensionsreformen, Studiengebühren, der 12 Stunden Tag, Sozialhilfe Neu, Bankenrettungen, Corona Hilfen, Pflege, steigende Wohnkosten, Vermögensverteilung und das österreichische Budgetloch.
"Danke für nichts" ist keine Sammlung politischer Parolen. Fakten, Bewertungen und Gegenargumente werden getrennt. Zahlen werden eingeordnet, Quellen offengelegt und politische Erzählungen mit ihren tatsächlichen Folgen konfrontiert.
Doch dieses Buch bleibt nicht bei der Abrechnung stehen. Die "Gegenrechnung" zeigt, welche Alternativen möglich wären. Wie kann ein Staat seine Finanzen sanieren, ohne wieder bei Beschäftigten, Familien, Pensionistinnen und Pensionisten oder Menschen mit wenig Einkommen zu beginnen? Welche Rolle könnten große Vermögen, Erbschaften und eine gerechtere Verteilung der Lasten spielen?
Dieses Buch richtet sich an alle, die nicht mehr akzeptieren wollen, dass bei sozialen Leistungen zuerst gefragt wird, was sie kosten, während bei anderen Interessen plötzlich Milliarden möglich sind.
"Danke für nichts" ist ein politisches Sachbuch über Macht, Geld und soziale Gerechtigkeit. Über Entscheidungen, deren Folgen Menschen jeden Monat spüren.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht: "Ist Geld da?"
Sondern: "Für wen ist Geld da?"
Anmerkungen:
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