Paul Godwin Daniel: Passwort-geschütztes Syndrom, Kartoniert / Broschiert
Passwort-geschütztes Syndrom
- Ein Gleichgewicht zwischen Privatsphäre und Misstrauen in der Ehe finden
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Verlag Unser Wissen, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783639880083
- Artikelnummer:
- 12621804
- Umfang:
- 80 Seiten
- Gewicht:
- 137 g
- Maße:
- 220 x 150 mm
- Stärke:
- 5 mm
- Erscheinungstermin:
- 10.2.2026
Klappentext
In kollektivistischen Gesellschaften wird der gemeinsame Zugang zu digitalen Geräten oft als Zeichen von Einheit und Vertrauen gesehen, während in individualistischen Kulturen die persönliche Autonomie im Vordergrund steht. Auch die Geschlechterdynamik spielt eine Rolle: Frauen interpretieren digitale Geheimhaltung möglicherweise als emotionale Distanzierung, während Männer sie als Unabhängigkeit oder Selbstschutz betrachten. Diese kulturellen und psychologischen Nuancen unterstreichen die Notwendigkeit eines tieferen Verständnisses dafür, wie sich die Praktiken der digitalen Privatsphäre auf die ehelichen Beziehungen innerhalb der Familien auswirken. Neben der Priori Expectation dürften auch geschlechtsspezifische Unterschiede eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie die Partner die digitale Geheimhaltung interpretieren. Frauen sehen das Verbergen von Passwörtern oder digitalen Aktivitäten möglicherweise eher als Beweis für emotionalen Rückzug oder mögliche Untreue, während Männer solche Handlungen eher als Autonomie, Unabhängigkeit oder persönlichen Freiraum interpretieren. Diese Unterschiede könnten zu Asymmetrien in der ehelichen Wahrnehmung führen und sich auf Konfliktlösungsstrategien und die allgemeine Zufriedenheit in der Beziehung auswirken. Von vornherein ist zu erwarten, dass gegenseitige Transparenz und ausgehandelte Grenzen durchweg positive Beziehungsergebnisse vorhersagen, während einseitige Geheimhaltung negative Ergebnisse erwarten lässt.
Anmerkungen:
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