Martin H. W. Möllers: Politische Debatten zur Öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Kartoniert / Broschiert
Politische Debatten zur Öffentlichen Sicherheit und Ordnung
- Ereignisse 1998-2002 und ihre Folgen
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- Verlag:
- Verlag f. Polizeiwissens., 10/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783866769915
- Artikelnummer:
- 12928923
- Umfang:
- 115 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 19.10.2026
Klappentext
Nicht erst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 (9 / 11) in den USA steht die innere und äußere Sicherheit Deutschlands im Fokus politischer Diskussionen, sondern eigentlich zu jeder Zeit. Man denke nur an den "Deutschen Herbst" im September und Oktober 1977, der in der Bundesrepublik Deutschland durch die Terrorwelle der linksextremen Roten Armee Fraktion (RAF) geprägt war. Auch andere europäische Staaten hatten sich mit entsprechenden Terrorgruppen in ihrem Land auseinanderzusetzen. Politische Diskussionen in der deutschen Gesellschaft wurden und werden immer durch konkrete Ereignisse ausgelöst. Denn diese finden in den Medien einen enormen Widerhall und veranlassten bisher regelmäßig Politik, Regierung, Sicherheitsbehörden und oberste Gerichte - allen voran das Bundesverfassungsgericht -, die Sicherheitsarchitektur auf Kosten der Freiheit zu verändern. Auch wenn die öffentliche Ordnung durch konkrete Ereignisse zu kippen droht, werden politische Diskussionen laut, die vor allem nach Änderungen drängen. Als zum Beispiel Mitte der 1990er Jahre die Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) immer länger dauerten und dadurch der Rechtsstaat beschädigt schien, wurden Stimmen laut, das oberste deutsche Gericht zu entlasten. Und als die erste PISA-Studie in Deutschland im Jahr der Terroranschläge 9 / 11 veröffentlicht wurde, kam es bei den Sicherheitsbehörden zu Diskussionen über die Lesekompetenz von Polizistinnen und Polizisten, die als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf gilt. Die PISA-Studie war nur ein Anlass von vielen, die Evaluation und Neuorganisation der Sicherheitsbehörden zu fordern. Das BVerfG versuchte gleichzeitig in verschiedenen Entscheidungen, unter Wahrung der Grundrechte den Sicherheitsbehörden Entscheidungshilfen etwa zum Gefahrenbegriff "Drohende Gefahr" an die Hand zu geben. Der Band behandelt folgende Ereignisse: Januar 1998: Die "Benda-Kommission" präsentierte ihren Bericht zur Entlastung des BVerfG. September 2001: Anschläge des internationalen Terrorismus in den USA am 11. September Ende 2001: Veröffentlichung der ersten PISA-Ergebnisse mit schlechtem Abschneiden Deutschlands im Ländervergleich. Oktober 2002: Einem Kindesentführer wurde die Zufügung von Schmerzen durch die Polizei angedroht.
Anmerkungen:
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