Jürgen Bodelle: Die letzte Generation nicht-KI-generierter Bilder, Gebunden
Die letzte Generation nicht-KI-generierter Bilder
- Eine fotografische Reise durch Absurdistan
- Verlag:
- Pegasus Bücher, 12/2025
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783912399004
- Artikelnummer:
- 12583924
- Umfang:
- 136 Seiten
- Sonstiges:
- 129 farbige Abbildungen
- Gewicht:
- 490 g
- Maße:
- 210 x 210 mm
- Stärke:
- 10 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.12.2025
Klappentext
Die Wahrheit hinter den Bildern und vor dem Algorithmus ... Dies ist ein Buch aus einer schwindenden Epoche. Eine Sammlung jener letzten, trotzig handgemachten Bilder, die noch aus dem Auge eines Menschen stammen - und nicht aus der unendlichen Pupille der Maschine. Die Fotografien aus Absurdistan sind Zeugnisse einer Welt, die es vielleicht nie gegeben hat und dennoch in jedem Bild atmet. Absurdistan: jenes ferne Land, in dem die Realität einen Hang zum Theatralischen besitzt und der Alltag seine Masken nicht ablegt. Hier begegnet der Fotograf Figuren und Situationen, die allzu menschlich und zugleich irrsinnig überzeichnet sind: die gelb getünchte Familie Simpson, Piraten ohne Schiffe, Liebende ohne Schwerkraft, ein Gesundheitssystem, das an seinen eigenen Diagnosen verzweifelt, und ein Volk, das sein Leben so ernst nimmt, dass es zur Komödie wird. Doch was zeigen diese Bilder wirklich? Sind es Beobachtungen? Enthüllungen? Oder nur Spiegelungen der Absurditäten, denen wir selbst täglich begegnen? Der Fotograf weiß: In Absurdistan ist jede Wahrheit eine Verkleidung, jeder Zufall ein sorgfältig orchestrierter Unsinn. Und so fängt die Kamera jene Momente ein, die zu zart, zu widersprüchlich oder zu lächerlich wären, um ein Algorithmus je zu erfinden. Bilder, die aus einer Welt stammen, die analog buchstäblich ausläuft - wie ein Tropfen Entwicklerflüssigkeit im Labor eines vergangenen Jahrhunderts. Absurdistan ist ein Land ohne Koordinaten, aber mit Geografie: Eine Landschaft aus Übertreibungen, Missverständnissen, liebenswertem Chaos und gelegentlichen Erkenntnisblitzen. Wer hier fotografiert, fotografiert immer auch sich selbst - sein Staunen, sein Stirnrunzeln, seine Sehnsucht nach einer Welt, die sich nicht rechnen lässt. Die Reise, zu der dieser Bildband einlädt, ist daher doppelt - eine Expedition in ein imaginäres Territorium und zugleich ein Abschied - ein Abschied von der letzten Generation Nicht-KI-generierter Bilder. Von jenen Aufnahmen, die in all ihrer Unschärfe und Unvollkommenheit noch beweisen, dass die Wirklichkeit manchmal absurder ist als jede digitale Fiktion.
Anmerkungen:
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