Joseph Sheridan Le Fanu: Carmilla, Der weibliche Vampir, Kartoniert / Broschiert
Carmilla, Der weibliche Vampir
- Die klassische Vampirnovelle - modern neu übersetzt
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Paul Komoszki
- Verlag:
- Paulini Publishing, 07/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783982650432
- Artikelnummer:
- 12847118
- Umfang:
- 170 Seiten
- Gewicht:
- 212 g
- Maße:
- 203 x 127 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 28.7.2026
- Serie:
- Bibliotheca Umbrarum - Band 2
Klappentext
Carmilla
Neu übersetzt aus dem englischen Original - Paulini Publishing
Ein einsames Schloss in der Steiermark, ein englischer Vater und seine neunzehnjährige Tochter Laura, umgeben von Wald und Stille. Als vor ihrem Tor eine Kutsche verunglückt, bittet eine hochmütige Fremde in schwarzem Samt darum, ihre Tochter für drei Monate in Obhut zu lassen. Die Gastgeberin heißt Carmilla - und Laura erkennt in ihrem Gesicht eine Erscheinung aus einer Kindheitsnacht wieder, die sie nie vergessen konnte. Zwischen den beiden jungen Frauen wächst eine Zuneigung, die Laura ebenso anzieht wie ängstigt, während in der Umgebung junge Frauen an einer rätselhaften Krankheit sterben und Laura selbst zusehends kränker wird. Sie erzählt diese Geschichte mehr als zehn Jahre später zurückblickend - mit einer Erinnerung, die sie nie ganz losgelassen hat.
J. Sheridan Le Fanus "Carmilla" (1872) - im Deutschen auch als "Carmilla, der weibliche Vampir" bekannt - schuf 25 Jahre vor Bram Stokers "Dracula" die erste große Vampirin der Weltliteratur; Stoker kannte den Text nachweislich. Die homoerotische Spannung zwischen den beiden jungen Frauen ist für 1872 bemerkenswert offen und macht das Buch auch aus heutiger, queerer Leseperspektive bemerkenswert.
Diese Ausgabe ist eine vollständige Neuübersetzung aus dem englischen Original: heutiges, gut lesbares Deutsch, ohne Kürzung und ohne Glättung der ambivalenten, erotisch aufgeladenen Nähe zwischen Laura und Carmilla, die den Text bis heute so beunruhigend macht. Die viktorianische Erzählweise - die zwei Zeitebenen der rückblickenden Ich-Erzählerin, die Vorausdeutungen, das bewusst Vage der Traum- und Dämmerszenen - bleibt erhalten; jeder Satz wurde gegen das Original geprüft.
Anmerkungen:
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