Jon D. Wisman: Warum wir arbeiten müssen, Kartoniert / Broschiert
Warum wir arbeiten müssen
- Wirtschaftliche Freiheit, erfüllende Arbeit und Demokratie am Arbeitsplatz
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- Verlag:
- Springer-Verlag GmbH, 12/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783032367518
- Artikelnummer:
- 12856345
- Sonstiges:
- Etwa 270 S.
- Erscheinungstermin:
- 28.12.2026
Klappentext
Der Mensch hat sich so entwickelt, dass er Arbeit als etwas angenehmes empfindet, und während der ersten 98 % seiner Geschichte wurde Arbeit häufig sogar mit Spiel verglichen. Die heute verbreiteten negativen Vorstellungen von "Arbeit" gehen auf die extreme Ungleichheit und Ausbeutung zurück, die mit der Entstehung staatlicher Herrschaft vor rund 5.500 Jahren einhergingen. Deshalb betrachten viele Menschen Arbeit inzwischen vor allem als Mittel zum Einkommenserwerb und damit zum Konsum, statt als Quelle von Kreativität, Gemeinschaft und Selbstverwirklichung.
In Warum wir arbeiten müssen greift Jon D. Wisman auf Erkenntnisse aus Ökonomie, Philosophie, Evolutionspsychologie, Sozialanthropologie und Geschichtswissenschaft zurück, um zu untersuchen, wie Arbeit im Verlauf der Menschheitsgeschichte erlebt und verstanden wurde. Mit Blick auf die Gegenwart weist er auf die Absurdität hin, dass trotz eines beispiellosen Wohlstands manche Menschen arbeitslos sind und die meisten Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz keine echte Freiheit genießen, sondern fremdbestimmt werden. Ebenso widersinnig ist angesichts des vorhandenen Reichtums die extreme Ungleichheit, die weitverbreitete Unsicherheit, Stress und Zukunftspessimismus hervorbringt. Die Laissez-faire-Ideologie rechtfertigt jene politischen Entscheidungen, die diese Ungleichheit und Arbeitsbedingungen hervorbringen, und stellt immer höheren Konsum statt sinnvoller Arbeit als Weg zu mehr Glück dar.
Wisman entwirft eine überzeugende Alternative für die Zukunft, die auf zwei Reformen basiert, um Arbeit wieder erfüllend zu machen: eine Beschäftigungsgarantie und Demokratie am Arbeitsplatz. Eine Beschäftigungsgarantie würde Sicherheit schaffen, Armut beseitigen und allen Menschen die gesellschaftliche Anerkennung und Selbstachtung ermöglichen, die mit einer produktiven Rolle in der Gesellschaft einhergehen. Maßnahmen zur Förderung von Eigentum und Mitbestimmung der Beschäftigten in ihren Unternehmen würden Freiheit und Demokratie an den Arbeitsplatz bringen. Beide Reformen stehen im Einklang mit grundlegenden gesellschaftlichen Werten und bewahren zugleich die zwei zentralen Institutionen des Kapitalismus: Privateigentum und Märkte.
Anmerkungen:
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