Jan Jekielek: Auf Bestellung getötet, Gebunden
Auf Bestellung getötet
- Chinas Transplantationsindustrie
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Kopp Verlag, 08/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783989921702
- Artikelnummer:
- 12898449
- Umfang:
- 271 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 27.8.2026
Klappentext
Chinas TransplantationsindustrieEin Regime, das mit menschlichen Organen handelt wie mit Ersatzteilen
Der New-York-Times-Bestseller jetzt erstmals auf Deutsch
Jan Jekielek enthüllt in diesem Buch, dass die Kommunistische Partei Chinas politische und religiöse Gefangene, insbesondere Falun-Gong-Praktizierende und Uiguren, aber auch Tibeter und Christen, systematisch verfolgt und ihre Organe für den Verkauf nutzt. Whistleblower, Preislisten und verdeckte Ermittlungen belegen die Praxis, die über 2 Jahrzehnte hinweg ein Wirtschaftszweig industriellen Ausmaßes geworden ist. Tatsächlich ist diese Industrie heute rund 8, 9 Milliarden US-Dollar pro Jahr schwer.
>>Ich sage das nur ungern, aber es scheint tatsächlich einen globalen Markt für sogenannte ›Halal-Organe‹ zu geben.<<
Die Uiguren sind eine überwiegend muslimische, turksprachige ethnische Minderheit, die seit Jahrhunderten innerhalb der Grenzen Chinas lebt. Mit ihren Organen wird vor allem der internationale muslimische Markt bedient.
Ein System im industriellen Maßstab
Schätzungen von Ermittlern zufolge werden seit 2000 jährlich zwischen 60.000 und 100.000 Organtransplantationen durchgeführt, also insgesamt weit über eine Million. Nieren kosten 60.000 Dollar, Lebern 130.000 Dollar.
Jan Jekielek hat hier die überzeugendsten Beweise zusammengetragen, die er über 2 Jahrzehnte hinweg gesammelt hat, um ein Verbrechen zu beleuchten, das immer größere Ausmaße annimmt.
Auf Bestellung getötet ist ein wichtiges und zutiefst verstörendes Werk, das eine der größten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit offenlegt.
>>Es gibt Menschen auf der anderen Seite der Welt, die leben, atmen, denken und vielleicht sogar beten -- und die bereits einem Käufer für ihre Organe zugeordnet wurden: Augen, Herz, Lunge, Leber und Nieren<<, schreibt Dr. Phil McGraw über dieses Buch. >>Ihre Blutgruppe wurde erfasst, die Organe untersucht, und sobald eine Bestellung eingeht, werden sie getötet.<< Noch schlimmer: Whistleblower berichten, dass in vielen Fällen keine Anästhesie eingesetzt wird, um die Qualität der Organe nicht zu beeinträchtigen.
Moralischer Appell an die internationale Gemeinschaft
>>Das ist nicht nur unmenschlich, das ist abnormal und pervers. Dieses Ausmaß an Bösem ist erschütternd. Es endet, wenn die Welt sich gegen diese moralische Verderbtheit erhebt. Es endet durch Aufklärung über die grausamen Verbrechen, die Peking gegen sein eigenes Volk einsetzt -- und die dieses Buch offenlegt.<< Sam Brownback, ehemaliger US-Senator und Gouverneur von Kansas
Es beginnt auch schon bei unsDer Epilog zeigt, dass die empathielose Bioethik hinter dem Organraub längst im Westen ankommt: Debatten um die Aufweichung der Tote-Spender-Regel, verfrühte Hirntod-Erklärungen sowie die Verknüpfung von Sterbehilfe und Organspende. Das Buch ist damit auch eine Warnung für unser eigenes Gesundheitssystem und geht jeden pharmakritischen Leser hier im Westen unmittelbar an.
Die >>China-Option<<: Eine aussichtslose Situation -- ein wundersamer Ausweg>>May<< lebt in den USA, ist Mitte 40, Mutter zweier Töchter und todkrank durch chronisches Nierenversagen. Die Wartelisten für ein Spenderorgan sind auf 2--5 Jahre angelegt. Als sie im Wartezimmer ihres Arztes von der >>China-Option<< hört, klingt es wie ein Wunder: innerhalb weniger Wochen ein passendes Organ, keine Warteliste, eine Operation in Shanghai. May überlebt. Doch Jahre später liest sie von einer Chirurgengattin, die auspackt: Die Organe stammen von inhaftierten Falun-Gong-Anhängern -- bei lebendigem Leib entnommen, auf Bestellung und gegen ihren Willen. Mays Rettung bedeutet den Tod eines Menschen, dessen Namen sie nie erfahren wird.
Anmerkungen:
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