James C. Scott: Der ungezähmte Fluss, Flexibler Einband
Der ungezähmte Fluss
- Wie freie Flüsse Leben bringen
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- Verlag:
- Neue Erde GmbH, 10/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783890602219
- Artikelnummer:
- 12699979
- Umfang:
- 256 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 12.10.2026
Klappentext
Ein Fluss, so meint Scott, sind sein Flussbett, seine vielen unterschiedlichen Nebenflüsse, die damit verbundenen Feuchtgebiete und Auwälder sowie die gesamte Bandbreite der Lebensformen, die innerhalb des weitesten Bereichs des frei fließenden Wassers des Flusses zu finden sind. In diesem prägnanten Buch, das auch für Laien gut verständlich ist, wird unser Verständnis für das Wesen von Flüssen entscheidend erweitert.
Und das ist keineswegs eine rein akademische Frage. Mit dem Wegfall der jährlichen Überflutungen und der Trockenlegung weiter Landstriche, verliert die Erde in alarmierendem Tempo Süßwasser. Langfristig betrachtet sind Flüsse lebendig. Sie entstehen, sie verändern sich, sie verlagern ihre Flussläufe, sie bahnen sich neue Wege zum Meer, sie fließen manchmal langsam, manchmal reißend, sie sind (in der Regel) voller Leben und sie können eines quasi natürlichen Todes sterben, und häufig werden sie verstümmelt oder sogar zerstört. Es ist der jährliche Hochwasserimpuls - die kurze Zeit, in der der Fluss die Aue einnimmt -, der einem Fluss seine Vitalität verleiht, aber es ist die Technik des Menschen, die ihn tötet, indem sie den Hochwasserpuls mit Dämmen, Bewässerung, Verschlammung, Deichen und Dämmen unterdrückt. Um diese Bedrohungen für die Flusswelt aufzuzeigen, unter- sucht der preisgekrönte Autor James C. Scott die Lebensgeschichte eines bestimmten Flusses, des Ayeyarwady (Irrawaddy) in Burma, der das Kernland einnimmt und die Hauptverkehrsader der burmesischen Kultur ist. Scott erweitert unser Verständnis von Flüssen, damit es ihre Gesamtheit umfasst - Nebenflüsse, Feuchtgebiete, Auen, Altarme, periodisch überflutete Sumpfgebiete und die Gesamtheit der Lebensformen, deren Existenz und Wohlergehen von Flüssen abhängt. Für alle, die sich für das Anthropozän interessieren, bieten Flüsse ein eindrucksvolles Beispiel für die Folgen menschlicher Eingriffe, mit denen versucht wird, einen natürlichen Prozess zu kontrollieren und zu domestizieren, dessen Komplexität und Variabilität wir kaum verstehen.
Anmerkungen:
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