Heinz-Walter Höltkemeier: Die Schere im Bildungssystem beseitigen, Gebunden
Die Schere im Bildungssystem beseitigen
- Ein konkreter Neuansatz für eine zielgerichtete und wirksame Bildungsförderung ab der Geburt , ein Lernen ohne Spaltung und einen bruchlosen Bildungsweg
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 08/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384967862
- Artikelnummer:
- 12887635
- Umfang:
- 132 Seiten
- Gewicht:
- 311 g
- Maße:
- 216 x 153 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 12.8.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 14,90* |
Klappentext
Die aktuellen Befunde zur Entwicklung der Bildungsleistungen und zur zunehmenden Bildungsungleichheit unterstreichen die Dringlichkeit struktureller Antworten.
Lassen wir es zu, dass die Weichen für die Kinder unserer heranwachsenden Generation per Zufall, durch Herkunft, durch Umfeld, durch vorgegebene Bedingungen gestellt werden, oder stellen wir von Anfang an die Weichen für ihren Lernerfolg und ihre Lebenstüchtigkeit in einer sich verändernden Welt selbst?
Das Buch fragt, warum wir Lehrerinnen und Lehrern eine Aufgabe zumuten, die niemand seriös erfüllen kann. Es hinterfragt den Sinn früher Differenzierung und zeigt auf, dass die verzweifelte klasseninterne Differenzierung in der Grundschule und die anschließende Sortierung in unterschiedliche Schullaufbahnen zwei Seiten derselben Medaille sind: Beide verfestigen Unterschiede, statt sie frühzeitig zu verringern. Dieses Buch entwickelt keinen weiteren Reformvorschlag unter vielen. Es skizziert eine neue Schularchitektur.
Die Lehrerinnen und Lehrer in den Klassenzimmern haben längst erkannt: Die schönsten Worte über "individuelle Förderung" ändern nichts, solange die Systemlogik dagegen arbeitet.
Es ist Zeit, diese Logik zu ändern.
Das Buch analysiert die strukturellen Ursachen der anhaltenden Leistungs- und Chancenungleichheit im deutschen Schulsystem. Es zeigt auf Basis internationaler Vergleichsstudien (PISA, IQB), längsschnittlicher Befunde und praktischer Erfahrung als langjähriger Erprobungsstufenleiter, dass die frühe institutionelle Differenzierung nach der Grundschule Leistungsunterschiede nicht ausgleicht, sondern oft verstärkt - und dass die Binnendifferenzierung schon in den Grundschulklassen an ihre Grenzen stößt.
Aus dieser Diagnose entwickle ich eine alternative Schularchitektur: eine durchgehende Bildungsbiografie von der Frühförderung ab der Geburt über die Grundschule bis in eine gemeinsame gymnasiale Sekundarstufe mit verbindlichen Leistungsmaßstäben und gezielter, nicht dauerhafter Differenzierung innerhalb der Klassengemeinschaft. Ergänzt wird der Vorschlag durch konkrete Überlegungen zu bruchlosen Übergängen, kommunaler Kooperation und politischer sowie finanzieller Umsetzbarkeit.
Es richtet sich an alle, die von Schule endlich zielgerichtete und wirksame Förderung erwarten, damit Lernbehinderungen im Ansatz vermieden werden, damit Leistungsstärken auch genutzt werden, damit unsere Kinder Chancen auch in einer Welt ergreifen klnnen, die durch rasante Veränderung immer neue Ansprüche stellt.
Anmerkungen:
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