Hans Sachs: Der Zahnstocher und seine Geschichte, Gebunden
Der Zahnstocher und seine Geschichte
- Eine kulturgeschichtlich-kunstgewerbliche Studie
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Olms Presse, 03/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783758208263
- Artikelnummer:
- 12650089
- Umfang:
- 52 Seiten
- Sonstiges:
- mit 86 Abbildungen und 1 Tafel.
- Ausgabe:
- Reprint: Hildesheim 1967. Mit einer Einleitung des Verfassers zum Nachdruck
- Erscheinungstermin:
- 15.3.2026
Klappentext
Ein außergewöhnlicher Klassiker der Kulturgeschichte
Das hier vorliegende Buch befaßt sich mit der handwerklichen und künstlerisch-kulturellen Geschichte des Zahnstochers. Diese Monographie, die erste auf dem scheinbar weit abliegenden Gebiete der Zahnheilkunde, beziehungsweise der Geschichte des Kunsthandwerks, und aus Mangel an neu herauskommendem Stoff und Literatur wohl auch die letzte ihrer Art, fand bei ihrem ursprünglichen Erscheinen vor über 100 Jahren bei den Zahnärzten sowohl wie bei kunst- und kulturinteressierten Menschen eine freundliche Aufnahme. Zuletzt 1967 als Reprint erschienen, liegt hiermit nach über 50 Jahren der reprographische Nachdruck der 1913 in Berlin erschienenen Ausgabe als unveränderte Neuauflage erstmals wieder vor.
Biografie
Hans Sachs, 5. 11. 1494 Nürnberg - 19. 1. 1576 ebd. Der Sohn eines Schneidermeisters erlernte nach dem Besuch der Lateinschule das Schuhmacherhandwerk, ging von 1511 bis 1516 auf die für Gesellen übliche Wanderschaft und ließ sich dann als Schuhmachermeister nieder. Er konnte dank seines Wohlstands nach 1550 das Handwerk aufgeben und ganz seinen literarischen Interessen leben. In einer 1567 verfassten 'Summa all meiner Gedicht' zog S. Bilanz seiner immensen Produktion von mehr als 6000 Titeln: etwa 4000 Meisterlieder (in 300 verschiedenen Tönen, darunter 13 eigenen), 128 Komödien und Tragödien, 85 Fastnachtsspiele, annähernd 2000 geistliche und weltliche Spruchgedichte (Fabeln, Historien, Schwänke, Gespräche, politische Sprüche usw.). Dazu kommen sechs Prosadialoge, darunter vier Reformationsdialoge aus dem Jahr 1524. Abgesehen von den Liedern und den Prosadialogen verwandte S. durchgehend den vierhebigen Reimpaarvers (Knittelvers). Mit seinen Meisterliedern prägte er den Nürnberger Meistersang, dem er neue Stoffe zuführte (u. a. indem er ihn in den Dienst der Reformation stellte, aber auch dadurch, dass er ihn in größerem Umfang als traditionell üblich weltlichen Themen öffnete).Anmerkungen:
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