Georg Britting: Beliebte Kurzgeschichten interpretiert, Kartoniert / Broschiert
Beliebte Kurzgeschichten interpretiert
- 18 der beliebtesten Kurzgeschichten analysiert und interpretiert
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Klett Lerntraining, 01/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783129303160
- Artikelnummer:
- 12672697
- Umfang:
- 129 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26005
- Ausgabe:
- 5., unveränderter Nachdruck
- Altersempfehlung:
- 14 - 19 Jahre
- Gewicht:
- 258 g
- Erscheinungstermin:
- 15.1.2026
Klappentext
Mit dem Band Beliebte Kurzgeschichten interpretiert, der eine Sammlung der bekanntesten Kurzgeschichten enthält, sind Schüler: innen auf die kommende Prüfung zu diesem Thema gut vorbereitet. Ebenso eignet sich der Band für Lehrkräfte, die für ihre Unterrichtsvorbereitung geeignete Kurzgeschichten und deren Interpretationen suchen. Die abgedruckten Texte und die ausgearbeiteten Musterinterpretationen ermöglichen einen schnellen Überblick und eine intensive Vorbereitung auf die Interpretation von Kurzgeschichten. Bei jeder Interpretation werden der Inhalt, der Aufbau, die Aussage und Sprache sowie die Form analysiert. Themen aus dem Inhalt:
18 Beliebte Kurzgeschichten und ihre Interpretationsaufsätze:
Georg Britting, Brudermord im Altwasser Wolfgang Borchert, Das Brot Elisabeth Langgässer, Saisonbeginn Günther Weisenborn, Zwei Männer Heinrich Böll, Wanderer, kommst du nach Spa... Hans Bender, Die Wölfe kommen zurück Herbert Malecha, Die Probe Gerd Gaiser, Der Mensch, den ich erlegt hatte Hermann Kasack, Mechanischer Doppelgänger Siegfried Lenz, Ein Freund der Regierung Kurt Marti, Neapel sehen Marie Luise Kaschnitz, Popp und Mingel Gerhard Zwerenz, Nicht alles gefallen lassen Ilse Aichinger, Das Fenster-Theater Peter Bichsel, Die Tochter Ralf Thenior, Der Fall Josef Reding, Auf ziseliertem Silber Thomas Bernhard, Umgekehrt
Biografie (Siegfried Lenz)
Siegfried Lenz, geboren 1926 in Lyck (Ostpreußen), begann nach dem Krieg in Hamburg das Studium der Literaturgeschichte, Anglistik und Philosophie. Danach wurde er Redakteur. Er zählt er zu den profiliertesten deutschen Autoren. Seit 1951 lebte Siegfried Lenz als freier Schriftsteller in Hamburg. 1988 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2004 wurde ihm der Hannelore-Greve-Preis der Hamburger Autorenvereinigung verliehen, 2009 erhielt er den Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte und 2010 wurde Siegfried Lenz mit dem Nonino International Prize ausgezeichnet. 2011 schließlich verlieh man ihm die Ehrenbürgerwürde seiner polnischen Geburtsstadt. Siegried Lenz verstarb 2014.Biografie (Kurt Marti)
Kurt Marti, geb. 1921 in Bern, Studium der Jura, dann Theologie in Bern und Basel. Bis 1983 tätig als Pfarrer, u. a. an der Nydeggkirche in Bern. Er ist Ehrendoktor der theologischen Fakultät Bern, Mitbegründer der Schriftsteller-Gruppe Olten und der Erklärung von Bern. Zahlreiche Veröffentlichungen: Erzählungen, einen Roman, Gedichte, Tagebücher, Essays. Auszeichnungen: 1997 Kurt-Tucholsky-Preis für sein Gesamtwerk, 2002 Karl-Barth-Preis für sein'"theopoetisches' Werk.Biografie (Gerhard Zwerenz)
Gerhard Zwerenz, geboren 1925 in Gablenz/Sachsen, arbeitet als Schriftsteller in Schmitten/Taunus. Seit 1956 zahlreiche Veröffentlichungen sowie Publikationen in Zeitungen und Zeitschriften.Biografie (Ilse Aichinger)
Ilse Aichinger, geb. 1921 in Wien, erhielt für ihren Roman, ihre Gedichte, Hörspiele und Prosastücke, zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. 1952 den Preis der Gruppe 47, 1982 den Petrarca-Preis, 1983 den Franz-Kafka-Preis, 1995 den Österreichischen Staatspreis für Literatur. Ilse Aichinger lebt in Wien.Biografie (Peter Bichsel)
Peter Bichsel wurde 1935 in Luzern geboren und wuchs als Sohn eines Handwerkers ab 1941 in Olten auf. Am Lehrerseminar in Solothurn ließ er sich zum Primarlehrer ausbilden. 1964 wurde er mit seinen Kurzgeschichten bekannt; die "Gruppe 47" nahm Peter Bichsel auf und verlieh ihm 1965 ihren Literaturpreis. Zwischen 1974 und 1981 war er als persönlicher Berater für den Bundesrat Willi Ritschard tätig. Er ist seit 1985 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Peter Bichsel ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Bellach bei Solothurn. 2011 wurde er mit dem "Solothurner Literaturpreis" ausgezeichnet und 2012 mit dem "Großen Schillerpreis".Biografie (Ralf Thenior)
Ralf Thenior, 1945 in Schlesien geboren, wuchs in Hamburg auf. Nach der Schule folgten Jahre des Reisens, Jobbens und Schreibens sowie ein Übersetzerstudium. 1974 holte Thenior das Abitur nach und studierte anschließend in Hamburg Germanistik. Gleichzeitig veröffentlichte er in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien und schrieb in freier Mitarbeit für mehrere Rundfunkanstalten.Biografie (Thomas Bernhard)
Born in 1931, the illegitimate child of an abandoned mother, Thomas Bernhard was brought up by an eccentric grandmother and an adored grandfather. Tormented as a young student in rightwing, Catholic Austria, Bernhard ran away from home aged fifteen. At eighteen, he contracted pneumonia. Placed in a hospital ward for the old and terminally ill, he observed with unflinching acuity protracted suffering and death. From the age of 21, everything he wrote was shaped by the urgency of a dying man's testament - his witness, the quintessence of his life and knowledge - and where this account of his life ends, his art begins.Biografie (Wolfgang Borchert)
Wolfgang Borchert, geboren 1921, war zunächst Buchhändler und Schauspieler. 1941 wurde er als Soldat an die Ostfront verlegt; zwei Mal wurde er wegen "Zersetzung" zu Haftstrafen verurteilt. Als er 1945 nach Hamburg zurückkam, war er bereits schwerkrank. Am 20. 11. 1947 starb er, gerade 26 Jahre alt, in Basel. Wie kein anderer artikulierte er in seinen von Melancholie durchzogenen Gedichten und Erzählungen die Bitterkeit und Trauer einer "verratenen Generation".Biografie (Elisabeth Langgässer)
Elisabeth Langgässer, geb. 1899 in Alzey, war einige Jahre lang Lehrerin in ihrer Heimat in Rheinhessen. 1929 zog sie nach Berlin, wo sie dem Kreis um die literarische Zeitschrift »Die Kolonne« angehörte. 1936 wurde sie als »Halbjüdin« aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und erhielt Schreibverbot. Sie kehrte nach dem Krieg wieder in ihre Heimat zurück und starb 1950 in Rheinzabern. Im gleichen Jahr wurde ihr posthum der Georg-Büchner-Preis verliehen. Elisabeth Langgässer schrieb Romane, Gedichte, Erzählungen und Essays.Biografie (Heinrich Böll)
Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).Biografie (Hans Bender)
Hans Bender, 1919 in Mühlhausen, Kraichgau geboren, lebt seit 1959 in Köln. Nach der Kriegsgefangenschaft Fortsetzung des Studiums der Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Herausgeber der Literaturzeitschriften "Konturen und Akzente" sowie zahlreicher Anthologien. Veröffentlichte Gedichte, Kurzgeschichten, Erzählungen, zwei Romane und Aufzeichnungen. Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehrengabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859, Weimar.Anmerkungen:
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