Ferruccio Busoni (1866-1924): Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst, Kartoniert / Broschiert
Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst
- Zweite, erweiterte Auflage von 1916
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 08/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743756762
- Artikelnummer:
- 12898588
- Umfang:
- 40 Seiten
- Gewicht:
- 80 g
- Maße:
- 220 x 155 mm
- Stärke:
- 4 mm
- Erscheinungstermin:
- 24.8.2026
Weitere Ausgaben von Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst |
Preis |
|---|
Klappentext
Ferruccio Busoni: Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst. Zweite, erweiterte Auflage von 1916
Geschrieben zwischen 1905 und November 1906. Erstdruck 1907 in 'Berliner Musikaliendruckerei'. Die umgearbeitete und stark erweiterte zweite Ausgabe erschien 1916 im Insel Verlag, Leipzig und dient hier als Textgrundlage.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Musik ist für Ferruccio Busoni keine abgeschlossene Kunst. Im Gegenteil: Während sich die abendländische Tradition bereits auf Klassiker, Regeln und verbindliche Formen beruft, sieht Busoni die Tonkunst erst am Beginn ihrer eigentlichen Entwicklung. Ihre Bestimmung ist nicht die Unterordnung unter überlieferte Systeme, sondern Freiheit.
In seinem wegweisenden 'Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst' stellt Busoni zentrale Gewissheiten des Musiklebens infrage. Er untersucht das Verhältnis von Form und Empfindung, Komposition und Interpretation, Notation und lebendigem Klang. Er wendet sich gegen erstarrte Konventionen ebenso wie gegen die Vorstellung, das bestehende Tonsystem bilde bereits die natürlichen Grenzen musikalischen Ausdrucks.
Seine Gedanken führen von Bach, Beethoven und Wagner bis zu neuen Tonsystemen, ungewohnten Klangfarben und technischen Möglichkeiten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts kaum mehr als eine Ahnung waren. Dabei geht es Busoni nicht um Neuerung um ihrer selbst willen, sondern um eine Musik, die sich von ihren selbstgeschaffenen Fesseln löst und wieder ihrem eigentlichen Wesen nähert.
Das zwischen 1905 und 1906 entstandene und 1916 erheblich erweiterte Buch gehört zu den bemerkenswertesten musikästhetischen Schriften der frühen Moderne.
Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.