Dominik Mikulaschek: Macht braucht Grenzen, Gebunden
Macht braucht Grenzen
- Vom Dorfhäuptling bis zur Weltpolitik: Wie wir Kontrolle neu erfinden müssen
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 02/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384832405
- Artikelnummer:
- 12629670
- Umfang:
- 264 Seiten
- Altersempfehlung:
- 16 Jahre
- Gewicht:
- 628 g
- Maße:
- 226 x 175 mm
- Stärke:
- 23 mm
- Erscheinungstermin:
- 19.2.2026
Weitere Ausgaben von Macht braucht Grenzen |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 24,90* |
Klappentext
Macht braucht Grenzen ist ein klar strukturiertes, analytisches Sachbuch über die wichtigste politische Frage unserer Zeit: Wer kontrolliert die Macht - und was passiert, wenn diese Kontrolle versagt? Dominik Mikulaschek zeigt nüchtern und systematisch, warum Macht niemals "verschwindet". Sie verändert nur ihre Form - und wächst automatisch, sobald wirksame Begrenzungen fehlen. Genau darin liegt die Ursache vieler Krisen unserer Gegenwart: Macht wirkt längst global, Kontrolle funktioniert aber oft noch national.
Das Buch verfolgt die Entwicklung von Machtstrukturen vom Dorfhäuptling über Königtümer, Imperien und Nationalstaaten bis in die Gegenwart - zu globalen Konzernen, Plattformen, Algorithmen, Datenströmen, Finanzmärkten und Lieferketten. Es erklärt, wie Macht entsteht, warum sie sich konzentriert und weshalb "gute Menschen" oder moralische Appelle nicht ausreichen. Stattdessen macht Mikulaschek deutlich: Freiheit entsteht nicht durch gute Absichten, sondern durch klug gebaute Systeme. Gewaltenteilung, transparente Regeln, unabhängige Kontrollinstanzen, Gerichte, Medien und zivilgesellschaftliche Gegenmacht sind keine Bürokratie - sie sind der Sicherheitsgurt der Freiheit.
Im Zentrum steht eine unbequeme Diagnose: Unsere demokratischen Strukturen stammen häufig aus einem Zeitalter, in dem Macht vor allem territorial und staatlich organisiert war. Heute jedoch wirken Entscheidungen über Klima, Migration, Pandemiepolitik, digitale Überwachung, KI, Lobbyismus, Medienmacht und Kapitalbewegungen grenzüberschreitend - oft ohne echte Rechenschaft. Das Buch zeigt, wie dadurch ein gefährlicher Kontrollverlust entsteht, der Zynismus, Polarisierung und Autoritarismus begünstigt.
Macht braucht Grenzen ist kein ideologisches Manifest, sondern ein Plädoyer für institutionelles Systemdenken: Kontrolle muss dort greifen, wo Macht tatsächlich greift - auch global. Wer sich für Politik, Weltpolitik, Demokratie, Menschenrechte, Governance, Digitalisierung, Machtmissbrauch, Medien und die Zukunft unserer politischen Ordnung interessiert, findet hier eine verständliche, argumentativ starke Analyse und eine klare These: Ohne wirksame Grenzen wird Macht zur Gefahr - mit klugen Begrenzungen wird sie zur Voraussetzung von Stabilität und Freiheit.
Anmerkungen:
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