Dimitri Kalamidas: Fünfzehn Vorschläge zum Verhalten von Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht im..., Gebunden
Fünfzehn Vorschläge zum Verhalten von Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht im abgekürzten Verfahren
- Wie können Rechtsbeistand und Strafbehörden die geschwächte verfahrensrechtliche Stellung der beschuldigten Person ausgleichen?
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 01/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783039940516
- Artikelnummer:
- 12594780
- Umfang:
- 524 Seiten
- Gewicht:
- 995 g
- Maße:
- 231 x 160 mm
- Stärke:
- 36 mm
- Erscheinungstermin:
- 9.1.2026
Weitere Ausgaben von Fünfzehn Vorschläge zum Verhalten von Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht im abgekürzten Verfahren |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 68,18* |
Klappentext
Diese Dissertation setzt sich kritisch mit dem abgekürzten Verfahren nach Art. 358 ff. der Schweizerischen Strafprozessordnung auseinander. Da in dieser Verfahrensart zentrale strafprozessuale Grundsätze relativiert werden, entwickelt sie Korrektive für Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht.
Für die Verteidigung wird aufgezeigt, wie sie Rahmenbedingungen schaffen kann, um die Handlungs- und Verhandlungskompetenz ihres Mandanten zu stärken und ihn zu einer bewussten Entscheidung zwischen abgekürztem und ordentlichem Verfahren zu befähigen. Gegenüber der Staatsanwaltschaft werden Anforderungen an Transparenz und den Umgang mit der reduzierten Wahrheitsfindung sowie im Hinblick auf die Strafmassdifferenz im Vergleich zu ordentlichen Verfahren formuliert. Dem Gericht werden Vorschläge zur Ausdehnung seiner Prüfbefugnisse unterbreitet, mithin dazu, wie es seine Rolle als Kontrollinstanz stärker wahrnehmen könnte.
Die Arbeit versteht sich als Beitrag zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit des abgekürzten Verfahrens; einzelne Vorschläge setzen geltendes Recht um, andere sind als Anregung an den Gesetzgeber respektive an die Adresse der Praxis zu verstehen.
Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.