Beatrice Nickel: Literarische Frauenbilder im Zeichen der Venus, Gebunden
Literarische Frauenbilder im Zeichen der Venus
- Perspektiven der Mythenrezeption im frühneuzeitlichen Frankreich und Spanien
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- Verlag:
- Walter de Gruyter, 10/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783112249031
- Artikelnummer:
- 12654297
- Umfang:
- 435 Seiten
- Sonstiges:
- 6 illustrations
- Erscheinungstermin:
- 5.10.2026
- Serie:
- mimesis - Band 135
Klappentext
Die Literatur und die bildenden Künste erwiesen sich in der Frühen Neuzeit als bevorzugte Schauplätze einer renovatio von Weiblichkeit. Ausschlaggebend wurde dabei die Rezeption der griechisch-römischen Mythologie. Was dabei das Bild der Frau neu zu fassen half, ist vor allem auch der Mythos von Aphrodite / Venus. Diese vertritt die Macht körperlicher Sinnlichkeit, und als solche bedarf ihre Rezeption in besonderer Weise der Legitimation. Aus christlicher Sicht wird sie als Aphrodite Pandemos / Venus vulgaris aktualisiert und damit zum Inbegriff des Erbes der sündigen Eva, aus humanistischer Perspektive hingegen als Aphrodite Uranis / Venus coelestis positivierbar.
Von dieser Bildlichkeit geht ein maßgeblicher Impuls zur Aufwertung der Frau durch die Lyrik aus. Das weibliche Geschlecht erhält eine wichtige anthropologische Repräsentationsfunktion. Die in der Frau verkörperte Liebe vermag einen substantiellen Beitrag zur dignitas hominis zu leisten. Dies ist zugleich ein Ansatz zu einem integralen Menschenbild, in dem Sinnlichkeit und Geistigkeit zusammenspielen.
Die vorliegende Studie liest die französische und spanische Liebeslyrik der Frühen Neuzeit in diesem Sinne neu.
Biografie
Beatrice Nickel hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie studiert, zum europäischen Sonett in der Frühen Neuzeit promoviert und zur Intermedialität in der romanischen, englischen und deutschen Lyrik nach 1945 habilitiert. Beatrice Nickel ist Akademische Rätin am Institut für romanische Literaturen der Universität Stuttgart.Anmerkungen:
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