Andrzej Stasiuk: Der Fluss der Kindheit, Gebunden
Der Fluss der Kindheit
- Roman | Über die Versehrtheit einer geliebten Landschaft und das osteuropäische Heute
- Originaltitel: Rzeka Dziecinstwa
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- Übersetzung:
- Renate Schmidgall
- Verlag:
- Suhrkamp Verlag, 11/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783518433126
- Umfang:
- 160 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 24.11.2026
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Klappentext
Plötzlich steht er da, in nassen Hosen, am Frühstücksbüffet des Hotels an der Grenze. Ein junger Syrer, der gerade noch im Fluss trieb. Wohin er will? 'Germany.' Der Erzähler überlegt nicht lange - ich fahr dich, nach Berlin.
Am Bug, der heute Belarus und die Ukraine, eine Diktatur und ein Kriegsgebiet, von Polen trennt, hat der Erzähler als Kind die Sommerferien verbracht. Dieser Fluss und seine östlichen Weiten verbindet die meisterhaften Prosastücke des Bandes: ein Schreiben 'on the road', wahrnehmungssatt, reich an Erinnerungen, gelegentlich ins Halluzinatorische kippend.
Der Erzähler geht eine innige, fast körperliche Beziehung mit dieser Gegend ein. Wenn er nicht irgendwo am Fluss zeltet, allein, oder in einem Kiewer Vorort unter freiem Himmel übernachtet, den Luftalarm im Halbschlaf registrierend, ist er auf den Wegen und Straßen unterwegs - was er sieht, gräbt sich ihm tief ein.
Nie hat Stasiuk die Versehrtheit dieser geliebten Landschaft so genau benannt wie hier, im Schatten des großen, von Russland begonnenen Landkriegs. Ein packendes, drängend formuliertes Buch über das osteuropäische Heute.
Biografie (Andrzej Stasiuk)
Andrzej Stasiuk, der in Polen als wichtigster jüngerer Gegenwartsautor gilt, wurde 1960 in Warschau geboren, debütierte 1992 mit dem Erzählband "Mury Hebronu" (Die Mauer von Hebron) , in dem er über seine Gewalterfahrung im Gefängnis schreibt. Stasiuk wurde 1980 zur Armee eingezogen, desertierte nach neun Monaten und verbüßte seine Strafe in Militär- und Zivilgefängnissen. 1986 zog er nach Czarne, ein Bergdorf in den Beskiden. §Er ist freier Mitarbeiter bei der Zeitschrift "Czas Kultury" und bei der Wochenzeitung "Tygodnik Powszechny".§2002 erhält er den von den Partnerstädten Thorn(Polen) und Göttingen gemeinsam gestifteten Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis.Anmerkungen:
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