Andreas Kühnemann: Red Code Fault, Kartoniert / Broschiert
Red Code Fault
- Ein Cyberthriller
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Andreas Kühnemann
- Verlag:
- tredition, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384929532
- Artikelnummer:
- 12777049
- Umfang:
- 168 Seiten
- Gewicht:
- 253 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 12 mm
- Erscheinungstermin:
- 12.6.2026
Klappentext
In der glitzernden, hochkompetitiven Welt der modernen Tech-Metropole steht das Künstliche-Intelligenz-Startup des brillanten Programmierers Julian kurz vor dem großen Durchbruch. Eine Milliardenbewertung ist zum Greifen nah, doch hinter den Kulissen der High-Tech-Fassade brodelt es. Julians Ehefrau droht mit der Scheidung und beansprucht die exklusiven Rechte am revolutionären Quellcode der KI - was das sofortige Ende der Firma bedeuten würde. In einer hochemotionalen Eskalation verliert Julian die Beherrschung. Ein unglücklicher Stoß, ein fataler Sturz, und seine Frau liegt leblos am Fuß der Treppe.
In blinder Panik wendet sich Julian nicht an die Rettungskräfte, sondern an den mächtigen, eiskalten Aufsichtsratsvorsitzenden und Hauptinvestor Viktor. Viktor, ein narzisstisches Genie des Risikokapitals, kalkuliert das Szenario in Sekundenschnelle: Ein Skandal würde sein Investment vernichten. Statt die Polizei zu rufen, übernimmt er die Regie über das Verbrechen. Mit eiskalter Präzision schafft er die Leiche fort und inszeniert den Tatort als Schauplatz einer gewaltsamen Entführung durch eine berüchtigte osteuropäische Hackergruppe. Doch Viktors Loyalität ist nicht umsonst. Er fordert einen mörderischen Gegendienst: Julian muss eine Schadsoftware entwickeln, die das autonome Smart-Car von Viktors Geschäftspartner hackt, um einen tödlichen Unfall zu provozieren, bevor dieser Viktors illegale Finanztransaktionen aufdecken kann. Das Komplott gelingt perfekt, und die Server-Logfiles der Firma stellen beiden Männern ein absolut lückenloses, digitales Alibi für die gesamte Nacht aus.
Das Blatt wendet sich, als Elena mit den Ermittlungen betraut wird. Als extrem unterkühlte, datengetriebene Cyber-Forensikerin lässt sie sich weder von Statussymbolen noch von Tränen blenden. Elena kommuniziert minimalistisch, filtert jedoch Anomalien aus Datenströmen wie eine hochentwingte Maschine. Während Viktor versucht, sie durch maßgeschneiderte, manipulierte Beweise auf die falsche Fährte der russischen Hacker zu lenken, entdeckt Elena eine winzige, unlogische Millisekunden-Verzögerung in den Serverprotokollen. Ihr Jagdinstinkt ist geweckt.
Es beginnt ein psychologisches Duell der Extraklasse. Elena konfrontiert den nervlich instabilen Julian mit messerscharfen Detailfragen, während Viktor im Hintergrund seine politischen und wirtschaftlichen Kontakte nutzt, um Elena zu sabotieren. Doch gerade dieser massive Widerstand bestätigt ihren Verdacht. Da Elena weiß, dass Viktor digital unangreifbar ist, beschließt sie, seine größte psychologische Schwachstelle zu nutzen: seinen unbändigen Kontrollwahn. Sie präpariert eine offizielle Ermittlungsakte mit einem gefälschten Hinweis auf einen angeblichen "Honey Pot"-Server der Hacker, der unverschlüsselte GPS-Rohdaten enthält. Viktor, der die absolute Kontrolle behalten muss, tappt in die Falle und hackt sich nachts in dieses isolierte System ein, um die Daten zu intensivieren bzw. zu manipulieren. Dabei hinterlässt er unwiderruflich seinen eigenen, digitalen Fingerabdruck. Das System bricht zusammen, Julian gesteht unter der psychischen Last, und der unantastbare Investor wird mit den eigenen Waffen geschlagen.
Anmerkungen:
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