Amos Oz: Nenn die Nacht nicht Nacht, Kartoniert / Broschiert
Nenn die Nacht nicht Nacht
- Originaltitel: Al tagidi laila
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Übersetzung:
- Ruth Achlama
- Verlag:
- Suhrkamp Verlag, 09/1997
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, ,
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783518392362
- Artikelnummer:
- 5447743
- Umfang:
- 238 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 1997
- Gewicht:
- 151 g
- Maße:
- 175 x 107 mm
- Stärke:
- 22 mm
- Erscheinungstermin:
- 29.9.1997
- Gesamtverkaufsrang: 5756
- Verkaufsrang in Bücher: 95
Klappentext
Tel Kedar, eine Kleinstadt am Rande der Negev-Wüste. Durch den Tod des offenbar drogenabhängigen Schülers Immanuel Orvieto kommen die Dinge ins Rollen. Immanuels Vater, ein in Afrika lebender Sicherheitsberater, will zum Gedenken an seinen Sohn in Tel Kedar ein Entziehungsheim für Drogensüchtige errichten. Für dieses Projekt gewinnt er Noa, die Lehrerin seines Sohnes. Zusammen mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Theo versucht sie, dieses Projekt durchzusetzen. Können Noa und Theo die Bürger der Stadt dafür gewinnen? Kann der Immobilienmakler und Provinzcasanova Muki Peleg die Sache vorantreiben? Oder will er nur mit Noa ins Bett? Oder verfolgt Noa mit all ihren Manövern ganz andere Absichten?
>>Ein souverän konzipierter und glänzend geschriebener Roman. Amos Oz hat eine wunderbare Geschichte vorgelegt, die einfühlsam und mit sanftem Humor erzählt, wie zwei Menschen, durch den zufälligen Tod eines Jungen, das Leben und die Liebe neu entdecken.<< Kölner Stadt-Anzeiger
Biografie (Ruth Achlama)
Ruth Achlama, Jahrgang 1945, lebt seit 1974 in Israel und übersetzt seit fast dreißig Jahren aus dem Hebräischen ins Deutsche, darunter Werke von Amoz Oz, Abraham B. Jehoschua und Meir Shalev.Biografie (Amos Oz)
Amos Oz wurde 1939 als Amos Klausner in Jerusalem geboren und wuchs auch dort auf. Seine Eltern waren 1917 von Odessa nach Wilna (damals Polen) geflüchtet und wanderten von dort nach Palästina aus. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Von 1960 bis 1963 studierte er Literatur und Philosophie an der hebräischen Universität in Jerusalem und kehrte nach seinem Bachelor-Abschluss in den Kibbuz zurück und lehrte bis 1986 Literatur und Philosophie an der Oberschule Hulda. Seit dem 6-Tage-Krieg war er in der israelischen Friedensbewegung aktiv und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Er ist Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now). Seit 1987 lehrt er Hebräische Literatur an der Ben-Gurion Universität von Negev, Beesheba. Die Werke von Amos Oz wurden in 37 Sprachen übersetzt. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u. a. im Jahr 2013 den Franz-Kafka-Preis und 2014 den Siegfried-Lenz-Preis.