Altenburger Geschichts- und Hauskalender 2026, Kartoniert / Broschiert
Altenburger Geschichts- und Hauskalender 2026
- 35. Jahrgang in neuer Folge
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Reinhold, E. Verlag, 01/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783957551009
- Artikelnummer:
- 12599731
- Umfang:
- 248 Seiten
- Sonstiges:
- zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig
- Gewicht:
- 602 g
- Erscheinungstermin:
- 14.1.2026
Klappentext
Historische Dokumente auszuwerten ist immer wieder spannend. Der Altenburger Geschichts- und Hauskalender für das Jahr 2026, der 35. Jahrgang der neuen Folge, bietet eine größere Zahl an Beispielen dafür. Schon die Fundumstände können ziemlich speziell sein, wenn etwa Grit Martinez über die beim Abriss einer Altenburger Gartenlaube entdeckten, seit 1933 dort eingemauert gewesenen SPD-Parteibücher berichtet. Auch archäologische Funde stellen in gewisser Weise Dokumente über das Leben unserer Altvorderen dar, etwa die Siedlungsspuren, die bei Grabungen an Maststandorten einer Stromleitung im südlichen Altenburger Land gewonnen werden konnten. Wenn die Dokumente das bisherige historische Bild bestätigen, ist das eine schöne Sache, aber wenn man welche entdeckt, die diesem Bild widersprechen, muss man genauer überlegen und kommt bisweilen auch Fälschungen auf die Spur. Karlheinz Hengst berichtet etwa aus der Frühgeschichte der Stadt Schmölln über den in einer Urkunde genannten Graf Bruno und den Umstand, dass es diesen Grafen zumindest in der bisher postulierten Form nie gegeben hat.
Wie immer bietet der Altenburger Geschichts- und Hauskalender auch im 2026er Jahrgang ein breites Spektrum an interessanten historischen, naturkundlichen und kulturellen Beiträgen sowie Würdigungen verdienter Persönlichkeiten. Ein Dokument ganz besonderer Art ziert seine Titelseite. 1967 wurden im Lindenau-Museum Altenburg fünf frühitalienische Tafelgemälde gestohlen. Über diesen bis heute nicht aufgeklärten Raub, der gerade in Zeiten der Diebstähle im Bode-Museum Berlin, im Grünen Gewölbe Dresden oder im Louvre in Paris besonderes Interesse hervorrufen könnte, bisher aber publizistisch völlig unbearbeitet war, berichtet Mirko Krüger in seinem Beitrag. Die Gemälde sind zumindest noch als Fotos überliefert, und eines davon, eine gegen Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz entstandene Madonna, ist auf der aktuellen Titelseite zu sehen. Verschiedene Rückblicke auf das Geschehen der vergangenen 12 Monate und ein Statistikteil runden das Buch in gewohnter Weise ab.
Anmerkungen:
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