Achim Engels: Ich bin noch da, Gebunden
Ich bin noch da
- Ein Leben zwischen Werkstatt und Himmel
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Achim Engels
- Verlag:
- tredition, 09/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783567005992
- Artikelnummer:
- 12919653
- Umfang:
- 576 Seiten
- Gewicht:
- 1156 g
- Maße:
- 226 x 175 mm
- Stärke:
- 45 mm
- Erscheinungstermin:
- 8.9.2026
Klappentext
Inhaltsangabe Ich bin noch da - Ein Leben zwischen Werkstatt und Himmel
Ich bin noch da erzählt das Leben von Achim Engels - eines Menschen, dessen Lebensweg sich kaum in die üblichen Kategorien von Beruf, Karriere und Ruhestand einordnen lässt.
Die Geschichte beginnt mit einer ungewöhnlich freien Kindheit, in der Neugier, handwerkliches Geschick und die Begeisterung für Technik früh zu einer bestimmenden Kraft werden. Gemeinsam mit seinem Freund Wolfgang Schuster entstehen zunächst Modelle und immer größere technische Projekte. Mit gerade einmal achtzehn Jahren wagt Achim Engels schließlich etwas, das für einen jungen Mann seiner Zeit nahezu unglaublich erscheint: Er baut ein vollständiges, flugfähiges Replikat der Fokker Dr. I.
Aus dieser ersten großen Leidenschaft entwickelt sich über Jahrzehnte ein Lebenswerk. Aus dem Hobby wird Forschung, aus der Forschung der historische Flugzeugbau und schließlich ein Beruf. Engels rekonstruiert historische Flugzeuge nach Originalzeichnungen, untersucht Materialien und historische Fertigungstechniken und arbeitet mit Sammlern, Museen und Fachleuten in verschiedenen Ländern zusammen. Seine Arbeit führt ihn schließlich bis nach Neuseeland und in die Projekte von The Vintage Aviator Ltd., wo aus historischen Dokumenten wieder flugfähige Flugzeuge entstehen.
Doch der erfolgreiche Weg bleibt nicht ohne Brüche. Konflikte, zerbrechende Freundschaften und geschäftliche Auseinandersetzungen führen schließlich zum Zusammenbruch eines wichtigen Abschnitts seines Lebens. Es folgen rechtliche Auseinandersetzungen, Untersuchungen und öffentliche Anschuldigungen. Vieles, was über Jahre aufgebaut wurde, geht verloren. Die Flugzeuge aber bleiben - und fliegen weiter.
Dann verändert ein persönlicher Verlust das Leben grundlegend. Der Tod seiner Frau Alexandra hinterlässt eine Lücke, die sich nicht schließen lässt. Die folgenden Jahre werden von Trauer, Familie, Freundschaft und der Suche nach einem neuen Anfang geprägt. Gleichzeitig entstehen neue Projekte und neue Ideen. Das Museum entwickelt sich weiter, historische Fahrzeuge werden restauriert, die Werkstattsch(l)au entsteht, und neben dem technischen Arbeiten beginnt Engels zunehmend auch zu schreiben und Geschichten zu erzählen.
Damit schließt sich ein Kreis, der in der Jugend begonnen hat: Eine Idee aus einer längst vergangenen Zeit wird durch handwerkliche Arbeit wieder Wirklichkeit.
Doch Ich bin noch da ist keine reine Geschichte des Flugzeugbaus. Hinter den Maschinen stehen Menschen. Freunde, Weggefährten, Mitarbeiter und Familienmitglieder begleiten den Weg. Manche bleiben, andere verschwinden, einige werden durch Tod für immer zu Erinnerungen. Immer wieder geht es um die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn ein Lebensabschnitt endet - und was es bedeutet, trotz Verlust und Rückschlägen weiterzumachen.
Im Jahr 2025 wird diese Frage plötzlich ganz persönlich. Eine schwere gesundheitliche Krise bringt Engels an die Grenze des Lebens. Herz, Kreislauf und Nieren versagen, und zum ersten Mal wird der eigene Tod zu einer unmittelbaren Realität.
Doch auch diese Geschichte endet nicht mit einem Abschied.
Sie endet mit einem neuen Anfang.
Ich bin noch da ist deshalb keine klassische Autobiografie über eine abgeschlossene Vergangenheit.
Es ist die Geschichte eines Menschen, der nach mehr als fünf Jahrzehnten immer noch baut, forscht, schreibt und erzählt.
Und der noch lange nicht fertig ist.
Anmerkungen:
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