Gabriele Weiß: Bildung des Gewissens, Kartoniert / Broschiert
Bildung des Gewissens
- Diss.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 11/2004
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783531143378
- Artikelnummer:
- 7629569
- Umfang:
- 204 Seiten
- Sonstiges:
- 1 SW-Abb.,
- Nummer der Auflage:
- 2004
- Ausgabe:
- 2004
- Copyright-Jahr:
- 2004
- Gewicht:
- 271 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 11 mm
- Erscheinungstermin:
- 29.11.2004
Inhaltsangabe
Der Gewissensbegriff im pädagogischen Diskurs - Sokrates' zweifelnde Daimonion: Zur Irritation durch das Gewissen - Die Widerspruchsfreiheit der aufgegebenen Existenz und das widersprechende Gewissen - Gewissensbildung zwischen Disziplinierung, Kultivierung und Moralisierung - Wenn Gewissen mit in die Oper geht - Gewissen mit und unter Sollensanspruch
Klappentext
Nach der "Postmoderne" kann vom Gewissen als einer identitätsstiftenden Instanz keine Rede mehr sein. Zurück bleibt eine Leerstelle, deren dauerhafte und einseitige Besetzung gerade vom widersprechenden Gewissen verhindert wird. Gewissen, das nicht mehr von einer höheren Position aus erkennt oder aus tieferer Einsicht urteilt, erscheint nun vielmehr als "Platzhalter", ohne selbst den Platz zu beanspruchen. Es vermag nicht Gewissheit zu geben, sondern irritiert vermeintliche Gewissheiten. Damit ist Gewissen keine Instanz, die über gut oder böse richtet und entscheidet, was getan oder gelassen werden soll. Als Differenzerfahrung drückt Gewissen Widersprüche aus und bietet Anlässe zum Anderswerden. Insofern kann Gewissen nicht gebildet werden, sondern fordert Bildung heraus.
Biografie
Gabriele Weiß (Dr. phil.) lehrt Allgemeine Pädagogik an der Universität Potsdam. Sie forscht im Bereich der Bildungsphilosophie zu Fragen von Anthropologie, Ethik und Ästhetik.Anmerkungen:
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