BoDeans: Love & Hope & Sex & Dreams auf CD
Love & Hope & Sex & Dreams
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Reprise
- Aufnahmejahr ca.:
- 1986
- UPC/EAN:
- 0075992540322
- Erscheinungstermin:
- 25.10.1990
Es gibt Orte in den USA, die haben sich nur auf der großen Rock'n' Roll-Landkarte wirklich verewigt. Und es gibt Debütalben, die vom ersten Ton an so definitiv wie ein Klassiker klingen, der schon immer da war und immer da sein wird. Willkommen also in Waukesha, Wisconsin, wo ca. 1983 die Sänger, Songschreiber und Gitarristen Kurt Neumann und Sammy Llanas als Bodeans durchstarteten. Drei Jahre später schenkten sie der Welt als Quartett mit Bobby Griffin (Bass) und Guy Hoffmann (Schlagzeug) „Love & Hope & Sex & Dreams“ – und 1987 waren die Bodeans für die Leser des US-Rolling Stone mal eben die „beste neue amerikanische Band“. Das traumhafte Debütalbum war auch eine frühe Kostprobe der Qualitäten des Produzenten T-Bone Burnett, der zuletzt das gerade Grammy-dekorierierte Meisterwerk „Raising Sand“ für Alison Krauss und Robert Plant auf den Weg brachte. Die nun vorliegende Collector’s Edition von „Love & Hope & Sex & Dreams“ erweitert das 11-Songs-Original mit vier bisher unveröffentlichten Demos, der Single-B-Seite „Try And Try“, einem bisher unveröffentlichten DVD-Konzertmitschnitt aus dem Jahre 1985 sowie dem neu aufgenommenen Song „Janey“. Sammy Llanas und Kurt Neumann fanden sich auf der High School zusammen. Später schrieb man sich gemeinsam am College ein – aber das nur, sagt die Sage, weil sie sich unbedingt Zugang zum 4-Spur-Aufnahmegerät der Hochschule verschaffen wollten. Ein später Beweis für diese These findet sich in der Neuauflage von „Love & Hope & Sex & Dreams“ mit den vier Demo-Songs „Sail Away“, „Amen“, „Small Town Ways“ und „Turn Your Radio On“, die alle aus dieser Zeit stammen. Die Wurzeln des Bodeans-Sounds liegen eindeutig im großen Herzland von R & B, Rockabilly und Country, wie ihre klassischen Songs „She’s A Runaway“, „Angels“, „Mysery“ und „Lookin’ For Me Somewhere“ bezeugen. Doch flirtet die Band auch mal gekonnt mit einem Off-Beat („Still The Night“) oder träumt sich im schwebenden „Rickshaw Riding“ gar weit weg von Milwaukee in Richtung Fernost. Der renommierte Rock-Journalist Dave Marsh schreibt in seinen Linernotes zur „Love & Hope & Sex & Dreams“-Collector’s Edition: „Diese Art von Musik spricht zu denen, die nach ihr suchen und sie nimmt die mit, die nur über sie gestolpert sind. Und egal, ob sie dabei ein Publikum erreicht, das man nach Millionen oder nach Tausenden zählt – es ist die einzige Sorte Rock’n Roll (...), die zählt.“ Und was sagen die Bodeans selbst dazu? Sammy Llanas sagte 1986: „Es ist Tanzmusik. Oder allgemeiner: Etwas mit dem richtigen Beat. Und ohne Instrumentalausflüge. Denn unsere Songs leben von den Gesangsstimmen.“ Da allerdings kann es immer noch keine zwei Meinungen geben. Wenn sich die so eigentümlich kontrastierenden Stimmen von Kurt Neumann und Sammy Llanas in einem Song wie „Fadeaway“ vereinen, meint man nach wie vor, hier hätten die Everly Brothers ein paar hübsch-herbe Bastarde gezeugt. Nicht ganz so poliert und rein, aber irgendwie genauso schön. Im Juli 1985 zeigten die Bodeans schon knapp ein Jahr vor der Veröffentlichung ihres Debüts, dass sie ihre Qualitäten auch auf der Bühne voll zur Entfaltung bringen können. Zum Live-Repertoire der rund einstündigen Show, die jetzt erstmals auf DVD zu sehen ist, gehörten mit „The Strangest Kind“, „Rickshaw Riding“, „Still The Night“, „Say You Will“, „Mysery“ und natürlich „She’s A Runaway“ bereits etliche Songs, die sie dann im Oktober 1985 mit T-Bone Burnett in der Sunset Sound Factory in Hollywood für „Love & Hope & Sex & Dreams“ aufnehmen sollten. Hier spielten sie auch schon eine frühe Version von „Janey“, ein Song, den Kurt Neumann und Sammy Llanas nun für die Collector’s Edition von „Love & Hope & Sex & Dreams“ noch einmal neu aufgenommen haben. Ja, die Bodeans sind seit einiger Zeit wieder gemeinsam aktiv, nach Solo-Projekten und der Erkenntnis, „dass der Sound, den wir zusammen machen, größer ist als der, den wir getrennt hinbekommen“ (Kurt Neumann).
Tracklisting
Disk 1 von 1 (CD)
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1 She's a runaway
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2 Fadeaway
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3 Still the night
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4 Rickshaw riding
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5 Angels
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6 Misery
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7 The strangest kind
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8 Say you will
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9 Ultimately fine
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10 That's all
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11 Lookin' for me somewhere