Speer und Er

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Speer und Er

  • 3 DVDs i
  • Erscheinungstermin: 23.3.2007
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

  • BRD, 2005
  • FSK ab 12 freigegeben
  • Bestellnummer: 2689634

Drama / Dokumentation, 270 Min.

Regie: Heinrich Breloer
Darsteller: Sebastian Koch, Tobias Moretti, Dagmar Manzel, Susanne Schäfer, Axel Milberg
Filmmusik: H. P.Stroer
Sprache: Deutsch
Tonformat: Dolby Surround Sound 5.1
Bild: Widescreen
Specials: Making of, Dokumentation, ausführliches Booklet (Bonusmaterial ca. 240 Min.)

Inhaltsangabe

Teil 1: Germania - Der Wahn
Albert Speer sitzt in seiner Nürnberger Gefängniszelle und wartet darauf, dass die Alliierten ihm den Prozess machen. Teil 1 zeigt den Architekten und Rüstungsminister Speer, von der Höhe der Macht bis zum tiefen Sturz in die Zelle von Nürnberg. Er reklamiert die Verantwortung im Ganzen, will aber im Einzelnen nichts gewußt haben und inszeniert sich selbst als politisch Ahnungslosen.

Teil 2: Nürnberg - Der Prozess
Während des Prozesses distanziert sich der als Haupt-Kriegsverbrecher angeklagte Speer erfolgreich vom Pöbel des "Dritten Reichs", von der "Führer"-Clique, und gestaltet die so erfolgreiche Figur des einsichtigen Büßers, der nur eine Art Gentleman-Nazi war. Er will ein mutiges Bild bieten und mit seinem umfassenden Schuldbekenntnis die Deutschen in ihrer Gesamtheit entlasten.

Teil 3: Spandau - Die Strafe
Speer wird zu zwanzig Jahren Haft im Spandauer Gefängnis verurteilt, und verbüßt seine Strafe gemeinsam mit ehemaligen Nazi-Größen wie Rudolf Hess. Die Kleidung der Häftlinge kommt anfangs aus dem Fundus der KZ. Speer entwickelt Techniken des Überlebens und bereitet sich auf seine Rückkehr vor. Mit Kassibern steuert er aus der Haft heraus das Leben seiner Familie.

Pressestimmen

WAZ: "In so im Fernsehen noch nie gezeigter Dichte, Dramatik, Spannung und Faszination, ja auch Faszination, demontieren Breloer und sein Mit-Autor Königstein das Selbstbildnis eines Mannes, der zu den Mächtigsten der Nazi-Diktatur zählte und Hitler so nah war, wie kaum ein anderer." Kölner Rundschau: "Ein großer Wurf." Neue Westfälische: "Großartige historische Rekonstruktion."

Biografie (Heinrich Breloer):

Heinrich Breloer, geboren 1942 in Gelsenkirchen, Studium der Literaturwissenschaften und Philosophie in Bonn und Hamburg , danach Promotion zum Dr. phil. Seit 1972 arbeitet er als Autor und Regisseur für Hörfunk und Fernsehen und erhielt viele Preise.

Biografie (Sebastian Koch):

Sebastian Koch, 1962 in Karlsruhe geboren, ist einer der herausragendsten Charakterdarsteller Deutschlands. Er spielte u.a. in den preisgekrönten Filmen Der Mann mit der Maske und Der Tunnel und wurde in Der Tanz mit dem Teufel Die Entführung des Richard Oetker und Die Manns mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Für seine Rolle in Speer und ich hat er den Deutschen Fernsehpreis als Bester Schauspieler erhalten.

Biografie (Dagmar Manzel):

Dagmar Manzel wurde einem größeren Film- und Fernsehpublikum durch Rollen in "Nach Fünf im Urwald", "Crazy" und "Klemperer. Ein Leben in Deutschland" u.a. bekannt. §§Sie gehörte lange Zeit zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin.

Biografie (Axel Milberg):

Für Axel Milberg, geb. 1956, stand schon früh fest, dass er Schauspieler werden würde. Und so verließ der Sohn aus gutem Hause sofort nach dem Abitur seine Heimatstadt Kiel, um in München an der Otto-Falckenberg-Schule ein Schauspielstudium aufzunehmen. Noch während seiner Ausbildung bekam er sein erstes Angebot. Die Münchner Kammerspiele waren auf das junge Talent aufmerksam geworden und nahmen ihn 1981 unter Vertrag. Bis 1998 blieb Milberg treues Mitglied dieses Ensembles und konnte unter berühmten Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff und Dieter Dorn Stücke wie Nathan der Weise oder Don Juan spielen. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in der Rolle des gestressten Familienvaters in 'Nach fünf im Urwald', in Dieter Wedels Mehrteiler 'Der Schattenmann' oder als Kindermörder in Nico Hoffmanns Neuverfilmung 'Es geschah am helllichten Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Im Jahr 2003 verkörperte Milberg in der Verfilmung über den Hitler-Attentäter Stauffenberg Generaloberst Fromm, welcher Stauffenberg und seine Mittäter nach dem Attentat zu Tode verurteilte.