Die Bertinis

früher EUR 25,99
Jetzt
EUR 21,99*

In den Warenkorb

portofrei

innerhalb Deutschlands

PayPal-Standard-Logo

Die Bertinis

  • 3 DVDs i
  • Erscheinungstermin: 24.2.2012
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

  • Studio HamburgBRD/Schweiz, 1988
  • FSK ab 12 freigegeben
  • Bestellnummer: 1912384

Drama / TV Serie (Ralph Giordano), 450 Min. (5 Teile) ; Frenglova, Gisela Trowe, Matthias Zimmerling; (Digital remasterte Fassung)

Regie: Egon Monk
Darsteller: Nina Hoger, Hannelore Hoger, Tomas Visek, Peter Fitz, Christine Röthig, Elfriede Kuzmany, Zuzana
Filmmusik: Alexander Goehr (geb. 1932)
Sprache: Deutsch
Bild: 4:3
Specials: Aus den Ateliers (12.4.1988), Sonntagsgespräch Hannelore Hoger (12.3.1989), Sonntagsgespräch Ralph Giordano (6.11.1988), Beitrag aus Heute Journal (24.8.1987) (Bonus insgesamt 67 Min.)

Filmausschnitte/Videotrailer:

Zum Abspielen des Trailers wird neben einem Flashplayer ab Version 8 (Download unter www.adobe.de) auch aktiviertes JavaScript benötigt.

Produktinfo

Zum Inhalt der Box:


Aus einem überschwemmten rattenverseuchten Keller kriechen fünf zerlumpte Menschen hervor. Hier hatten Vater Alf, Mutter Lea und die drei Söhne Roman, Cesar und Ludwig Bertini monatelang in der Finsternis gehaust, um ihren Nazihäschern zu entgehen. Dass der Krieg nun vorbei ist und sie lebend mit zusammengekniffenen Augen im völlig zerbombten Hamburg das Licht des Tages erblicken, grenzt an ein Wunder. Nur langsam war der Terror und die bürokratisch organisierte Judenverfolgung in das Leben der Bertinis getreten. Der chronisch arbeitslose Pianist Alf, Sohn des sizilianischen Auswanderers und Kapellmeisters Giacomo Bertini, lebt vor dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit seiner Frau Lea und den drei Söhnen in bescheidenen Verhältnissen in Hamburg Barmbek. Die jüdische Kaufmannstochter Lea hatte aus Liebe zu Alf einer vielversprechenden Karriere als Konzertpianistin entsagt und opfert sich für die Familie auf.

Die radikalen Entwicklungen werden den Bertinis erst langsam bewusst, da die Familie weder besonders gläubig noch politisch ist. Als 1935 die Nürnberger Gesetze erlassen werden, sind die Bertinis offiziell eine „jüdisch versippte“ Familie mit halbjüdischen Kindern. Immer mehr werden sie von ihrer Umwelt drangsaliert und terrorisiert. Nach den ersten massiven Bombenangriffen auf Hamburg verlieren die Bertinis ihre Bleibe und müssen in die Nähe von Berlin aufs Land ziehen. Dort nimmt man die Familie anfangs freundlich auf, doch sie werden denunziert und kehren bald darauf ins völlig zerstörte Hamburg zurück. Bis jetzt war Lea durch die Ehe mit einem Arier von einer weiteren Verfolgung verschont geblieben. Doch als sie deportiert werden soll, bleibt der Familie nichts anderes übrig, als in den Untergrund zu gehen, um sich zu verstecken, da das Ende des Krieges kurz bevorzustehen scheint.

Pressestimmen

Kritikerpreis 1988 in der Sparte Fernsehen für die "die Abstand herausragende Arbeit des Jahres". Frankfurter Rundschau: "Von gleichsam asketischer Kraft, ein Triumph der Sparsamkeit filmischer Mittel." AZ: "Ein packender Film: Die Intensität, mit der Egon Monk dieses niedergetretene kleine Privatleben der Bertinis unter dem Druck der schamlosen Nürnberger Rassengesetze in den Standardszenen bürgerlicher Verhaltensweisen beschrieb, steigerte sich in eine wortkarge Gänsehaut-Atmosphäre des Überlebens." Wiesbadener Kurier: "Eine der eindrucksvollsten Darstellungen der NS-Zeit." Stuttgarter Nachrichten: "Fesselnde Geschichte." Gong: "Eindrucksvolle Bilder aus schlimmer Zeit."

Biografie (Nina Hoger):

Nina Hoger - Tochter des Schauspielerpaars Hannelore Hoger und Norbert Ecker - spielte in diversen TV- und Kinoproduktionen mit. Für ihre schauspielerische Leistung erhielt sie u.a. den Robert-Geisendörfer-Preis für "Enthüllungen einer Ehe" und den Bundesfilmpreis für "Flucht nach vorn".

Biografie (Hannelore Hoger):

Hannelore Hoger, geboren 1942 in Hamburg, ist eine der profiliertesten deutschen Schauspielerinnen. Sie arbeitete u.a. mit Alexander Kluge, Volker Schlöndorff und Helmut Dietl. Populär wurde sie vor allem durch ihre Rolle als TV-Kommissarin "Bella Block", für die sie den Grimme-Preis erhielt.

Biografie (Peter Fitz):

Peter Fitz, geboren 1931, lernte an der Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, bevor er 16 Jahre lang zum Ensemble der Berliner Schaubühne gehörte. Neben Engagements am Schiller-Theater Berlin, der Freien Volksbühne Berlin, bei den Münchner Kammerspielen, am Burgtheater Wien und am Staatstheater Stuttgart ist Peter Fitz auch dem Film- und Fernsehpublikum bekannt. Peter Fitz war nach seiner Ausbildung an der Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses Hamburg von 1970 bis 1986 Mitglied der Schaubühne Berlin. Als Gast spielte er hochkarätige Rollen am Schiller-Theater Berlin, an der Freien Volksbühne Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Burgtheater Wien und am Staatstheater Stuttgart. Er ist bekannt durch seine Auftritte in Film und Fernsehen. 1996 wurde Peter Fitz als "Bester Europäischer Schauspieler" ausgezeichnet.