Der Mann von Suez auf 2 DVDs
Der Mann von Suez
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- Herkunftsland:
- Frankreich, 1984
- Altersfreigabe:
- FSK ab 12 freigegeben
- UPC/EAN:
- 4010324025999
- Erscheinungstermin:
- 15.10.2008
- Genre:
- Abenteuer, (4 Teile)
- Spieldauer ca.:
- 341 Min.
- Regie:
- Christian-Jaque
- Darsteller:
- Guy Marchand, Horst Frank, Constanze Engelbrecht, Guy Verda, Maria Rosaria Omaggio
- Originaltitel:
- L' homme de Suez
- Sprache:
- Deutsch
- Tonformat:
- DD 1.0
- Specials:
- Booklet; Produktionsnotizen; Bildergalerie;
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Der Diplomat Ferdinand de Lesseps wird 1832 in Alexandria zum Vizekonsul Frankreichs ernannt. Der unerschrockene Mann ist glücklich, Ägypten zu entdecken. Bald bringt man ihn auf die Idee, einen Kanal zu bauen, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet. Damit soll ein neuer Weg nach Indien eröffnet werden. Bevor er mit dem Bau beginnen kann, bricht die Pest aus. Als de Lesseps' Freund, der Kanalingenieur Hoart, der Krankheit erliegt, gerät das Projekt in Gefahr...
Inhaltsangabe
Ein weiterer Höhepunkt aus der Concorde-Reihe der legendären ZDF-TV-Vierteiler nach den Erlebnissen des Ingenieurs und Diplomaten Ferdinand de Lesseps’.
TEIL 1
Der junge Diplomat Ferdinand de Lesseps wird 1832 in Alexandrien zum Vizekonsul Frankreichs ernannt. Der unerschrockene und unermüdliche Mann ist glücklich, Ägypten zu entdecken, und schon bald bringt man ihn auf die Idee, einen Kanal zu bauen, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbinden und einen neuen Weg nach Indien eröffnen soll. In Kairo bespricht Ferdinand mit Linant-Bey, einem Minister des Vizekönigs Mohammed Ali, dieses Projekt. Durch den Einfluss Linants wird Lesseps der Erzieher von Said, dem Lieblingssohn des Vizekönigs und späteren König, und sichert sich dadurch sein zukünftiges Glück. Denn in dem Jungen wächst ihm auch sein Förderer heran. Als die Pest in Ägypten ausbricht, bleibt Lesseps auf seinem Posten und widmet sich den Kranken. Auch sein Freund Hoarth stirbt. Der junge Ingenieur überlässt ihm jedoch seine Aufzeichnungen über das Kanalprojekt. Als die Pest besiegt ist, fährt Lesseps nach Paris, um seine Verlobte Agathe zu heiraten.
TEIL 2
Als Napoléon III. sich nach vierjähriger Präsidentschaft zum Kaiser der Franzosen proklamieren lässt, ist Ferdinand de Lesseps so empört, dass er den diplomatischen Dienst quittiert und sich als Pferdezüchter aufs Land zurückzieht. Der Tod seiner Frau ruft den alten Tatendrang in ihm wach und so nimmt Lesseps die Einladung nach Kairo zur Thronbesteigung seines Schülers Said gerne an. Sehr schnell wird er zu dessen wichtigstem Berater. Aber sein immer größer werdender Einfluss beunruhigt die Engländer, für die der Nahe Orient ein unantastbares Einflussgebiet ist. Als Spione in Erfahrung bringen, dass Said in den Bau des Kanals eingewilligt hat, zwingen die Engländer – um ihren Einfluss fürchtend – den Sultan dazu, Veto einzulegen. Said ist Vasall und muss sich beugen. Lesseps erkennt, dass er den Widerstand Englands beseitigen muss. Er fährt durch ganz Europa und kehrt mit Verbündeten zurück. Als er Said in den Sudan nachreist, wo dieser einen Aufstand niederzwingen will, wird er Opfer eines Anschlags.
TEIL 3
Nach mörderischen Abenteuern in der Wüste kommt Ferdinand de Lesseps endlich nach Khartoum. Dort findet er Gehenkte vor den Toren. Der Bruder des Vizekönigs wurde von den Aufständischen ermordet. Der Vizekönig fühlt sich von Lesseps verraten und lässt ihn einkerkern. Doch schon bald lässt er ihn reumütig wieder frei. Lesseps will nun endlich mit den Arbeiten für den Suezkanal beginnen und der Vizekönig stimmt tatsächlich zu. Für seine Suezgesellschaft schafft Lesseps die erste Nationalanleihe auf Aktien. Sie ist ein unerwarteter Erfolg und übertrifft alle Erwartungen. 200 Millionen Goldfrancs werden in wenigen Tagen eingenommen. Am 25. April 1859 kann Lesseps am Mittelmeer den ersten Spatenstich zum Bau seines Kanals tun. Ein großer Hafen wird eines Tages dort entstehen: Port Said. Die Arbeit an dem gigantischen Werk hat erst begonnen: Noch zehn Jahre unvorstellbarer Mühen liegen vor allen Beteiligten.
TEIL 4
Lesseps wird in den königlichen Palast geholt, weil sein wichtigster Gönner, der Vizekönig Mohammed Said, im Sterben liegt. Vor seinem Tod warnt Said Lesseps vor dem neuen Vizekönig. An der Kanalbaustelle gibt es Schwierigkeiten. Mit dem Versuch, die montenegrinischen Sträflinge, die tüchtige Arbeiter geworden sind, einzusperren, wird Ferdinand de Lesseps fertig. Unüberwindbar scheint jedoch eine Intrige des englischen Botschafters. Gerüchte werden lanciert, die Lesseps und seine Gesellschaft in wirtschaftlichen Misskredit bringen. Die Börse gerät in Panik. Lesseps steht vor dem Ruin. Er fährt nach Paris und bittet seine Cousine, die Kaiserin, um Hilfe. Aber durch eine glückliche Fügung erhält Lesseps 84 Millionen Goldfrancs. Mit diesem Geld kann er Maschinen entwerfen und bauen lassen. Dann kommt der große Tag der Eröffnung des Suezkanals mit höchsten Gästen aus Europa. Aber Lesseps muss fürchten, dass durch ein gestrandetes Kontrollboot die Einweihung abgesagt werden muss, da es den Kanal versperrt und den Festzug der Schiffe unmöglich macht. Nur eine außerordentliches Maß an Mut und Phantasie kann noch ihn retten.
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