Siegmund von Hausegger: Natursymphonie

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Siegmund von Hausegger (1872-1948)

Natursymphonie

  • Super Audio CD i
  • Erscheinungstermin: 20.2.2008
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

Sound: stereo & multichannel (hybrid)
  • Künstler: WDR Rundfunkchor Köln, WDR Sinfonieorchester Köln, Ari Rasilainen
  • Label: CPO , DDD, 2005
  • Bestellnummer: 7178470

Tracklisting

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Produktinfo

Zum Inhalt der CD:

Ein Naturereignis

Siegmund von Hausegger ist einer der Musiker des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, der, wie Felix Weingartner oder Wilhelm Furtwängler, als bedeutender Dirigent der Nachwelt in Erinnerung blieb. Frankfurt, Hamburg, München(Philharmoniker) waren seine Hauptstationen als Generalmusikdirektor, befreundet war er mit Reger, Strauss und Pfitzner. Der gebürtige Grazer hat aber eben auch komponiert, wenn auch nicht so fleißig wie etwa Weingartner. Neben sehr vielen Vokalkompositionen, besonders Liedern, schrieb er zwei Opern, die symphonischen Dichtungen „Barbarossa“ und „Wieland der Schmied“ und – sicherlich als sein Hauptwerk zu bezeichnen – die gewaltige Natursymphonie für großes (im wahrsten Sinn des Wortes) Orchester und Schlusschor nach Worten Goethes aus dem Jahr 1911. Und seltsam: Hört man fassungslos (ob des Vergessens) dieses gigantische Meisterwerk, so fallen einem nicht die oben genannten Namen, sondern ein dritter komponierender Dirigent ein, der in seinem Komponierhäusl am Attersee vergleichbare musikalische Glaubensbekenntnisse geschrieben hat. Diese Entdeckung – und das sage ich voller Stolz – kommt einem Naturereignis gleich!

Pressestimmen

ClassicsToday. com: "Wenn Sie ein Fan von Mahler, Strauss oder der späten Romantik generell sind, dann ist diese Platte ein Pflichtstück für Sie. Eine wahre Entdeckung." klassik. com 03 / 08: "Es muss im Nachhinein unfassbar erscheinen, dass man dieses siebenundfünfzigminütige Wahnsinnswerk nicht schon früher eingespielt hat. Wie klangfarbenreich und unerhört tönt die 'Natursymphonie' von Hausegger! Was die absichtsvollen Überlagerungen von Orchesterschichten und Figuren, die Menge plötzlicher Stimmungswechsel und herrlicher Trugschlüsse angeht, reicht dieses Werk in seiner Komplexität an Mahlers siebte Sinfonie heran." klassik-heute. com 04 / 08: "Ein kolossales Werk von großer Originalität und Suggestionskraft. In drei gewaltigen Sätzen wird hier der Natur als Ausdruck ewiger Schöpferkraft gehuldigt, Werden und Vergehen in dramatischer Entwicklung, gipfelnd im sieghaften Hymnus nach einem Goethe-Text. Die vortrefflichen Kräfte des WDR Köln unter dem Finnen Rasilainen bringen das Ganze eindrucksvoll zur Geltung, und die Technik hat hervorragende Arbeit geleistet."