Louis Theodore Gouvy (1819-1898): Symphonien Vol.4

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Louis Theodore Gouvy (1819-1898)

Symphonien Vol.4

  • CD i
  • Erscheinungstermin: 28.1.2013
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

Symphonie Nr. 4 op. 25;Symphonie breve op. 58;Fantasie Symphonique
  • Künstler: Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Jacques Mercier
  • Label: CPO , DDD, 2010
  • Bestellnummer: 4101963

Tracklisting

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Produktinfo

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Abschluss einer einzigartigen symphonischen Edition

Diesen Monat können wir unsere Gouvy-Edition mit den symphonischen Werken des deutsch-französischen Komponisten abschliessen. 1819 wurde er als preußischer Bürger in einem Vorort bei Saarbrücken namens Goffontaine (heute Scheidt–Schafbrücke) geboren. Zwischen den Polen Deutschland und Frankreich spielte sich denn auch sein weiteres künstlerisches Leben ab. Als Theodore Gouvy 1898 starb, wurde er in Deutschland für einen Franzosen und in Frankreich für einen Deutschen gehalten. Kein anderer ausländischer Komponist wurde in den 1850er Jahren in Leipzig so häufig gespielt wie Gouvy. Der Einfluß in Frankreich der „allemands“ mag ein Faktor gewesen sein, sich für die typisch „deutschen“ Gattungen der Symphonie (und später der Kammermusik) zu entscheiden. Obwohl die vierte Symphonie im Vergleich zu den Vorgängerwerken eher ein regelrecht tragisches, düsteres Werk ist, reihte sich die positive Resonanz auf diese d-moll Symphonie in den Erfolg seiner früheren Sinfonien ein. Komponistenkollegen wie Ambroise Thomas oder Charles Gounod wohnten mit Bewunderung der Pariser Uraufführung (1856) bei und die Feuilletons schrieben anerkennend, wie “wohl durchdacht, weiträumig entwickelt, und von klarer und brillanter Schreibart” die Partitur sei. Und auch in den zwei weiter zu hörenden Werken, der Symphoniè Brève op. 58 und der Fantaisie Symphonique beweist Gouvy einmal mehr die Bravour und „clarté“, die die Zeitgenossen an seiner Musik schätzten. "Melodischer Reichtum, natürliche Souveränität im Umgang mit der Harmonik und eine ganz unangestrengte Originalität machen Gouvys Musik zu einem ungetrübten Hörgenuss. Die Deutsche Radio Philharmonie spielt unter dem Lothringer Jacques Mercier sehr differenziert, und auch klanglich können die Aufnahmen überzeugen." (klassik-heute. com 01 / 12)

Product Information


Conclusion of an Original Symphonic Edition

This month we are concluding our Gouvy Edition featuring symphonic works by this German-French composer. Théodore Gouvy was born in 1819 in Goffontaine (today’s Scheidt-Schafbrücke), just outside Saarbrücken. His later life as a musician also went back and forth between Germany and France. When he died in 1898, he was regarded as a Frenchman in Germany and as a German in France. No other foreign composer’s works were performed as frequently in the 1850s in Leipzig as those by Gouvy. The influence of the allemands in France may have been a motivating factor in his decision in favor of the typical German genres of the symphony (and later of chamber music). Although Gouvy’s fourth symphony creates the impression of an absolutely tragic, gloomy work when compared to its predecessors, the positive resonance of this D minor symphony continued on the success of his earlier symphonies. Fellow composers such as Ambroise Thomas and Charles Gounod attended its Paris premiere in 1856 and were moved to amazed admiration, while the feuilletons approvingly wrote how »finely thought out, expansively developed, and clearly and brilliantly written« the score was. And in the two other works heard here, the Symphonie brève op. 58 and the Fantaisie symphonique, Gouvy once again demonstrates the bravura and clarté that earned him esteem from his contemporaries. »Melodic richness, natural sovereignty in the treatment of harmony, and a very unforced originality make Gouvy’s music absolute listening pleasure. The German Radio Philharmonic performs very nuancedly under Jacques Mercier from Lorraine, and the recordings are also convincing tonally« (klassik-heute. com 01 / 12).

Pressestimmen

klassik-heute. com 03 / 13: "Der Abschluß des sinfonischen Zyklus' hätte den Verantwortlichen nicht eindrucksvoller gelinen können. Eine glänzend geratene Produktion mit vergnüglich-beschwingtem Pinselstrich."