Empfehlungen unserer Pop/Rock-Redaktion

Frische Songs

  • Cultus Ferox: Beutezug, CD

    Cultus Ferox

    Beutezug

    Das 5. Studio-Album "Beutezug" knüpft nahtlos an die bewährte Cultus Ferox - Mixtur aus Mittelalter-Rock-Crossover und Piraten-Romantik an. Brachiale Hymnen, derbe Seemanns-Poesie und krachende Gitarrenriffs sind die Tugenden mit denen Steuermann Brandanarius seine Crew zielsicher in den Hafen lenkt. Meeresromantik und die Sehnsucht nach Freiheit stehen erneut thematisch im Fokus.

    CD

    EUR 14,99*

Blackmore's Night - The Beginning

  • Blackmore's Night: The Beginning, 2 CDs

    Blackmore's Night

    The Beginning

    Aufwändig gestaltete Samtbox mit den ersten beiden Studioalben "Shadow Of The Moon" und "Under A Violet Moon" sowie bislang unveröffentlichten Videoaufnahmen von den Tourneen "Live In Germany 1997-1998" und "Under A Violet Moon - Castle Tour 2000", die nur in dieser Box erhältlich sind.

    2 CDs

    EUR 23,99*

Ein außergewöhnliches Werk

  • Lacrimosa: Revolution, CD

    Lacrimosa

    Revolution

    Und nicht nur thematisch handelt es sich dabei um ein außergewöhnliches Werk, denn es wartet mit prominenter Besetzung auf! Nebst dem Einsatz von Chören und Orchestern zeichnet sich für die Gitarren Mille Petrozza verantwortlich - Sänger, Gitarrist und Mastermind der deutschen Trash-Metal Pioniere Kreator - und am Schlagzeug saß niemand Geringeres als Stefan Schwarzmann - Drummer der Metal Ikonen Accept!

    CD

    EUR 17,99 Jetzt EUR 16,99*

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Gothic – Was ist das?

Häufig in seiner Ästhetik missverstanden und als Begriff falsch verwendet, ist der Goth-Rock ein Ableger des Post-Punk, der vor allem Anfang und Mitte der 80er Jahre existierte. Sein Ruf als die dunkelste und düsterste Form des Underground-Rock ist weitestgehend verdient, obwohl heute bekannt ist, dass dieser Ruf mehr von der visuellen Theatralik seiner Bands und den schwarz gekleideten Anhänger stammt.

Klanglich nahm der Goth-Rock kalte Synthesizer, verarbeitete die Gitarren des Post-Punk und nutzte sie um vorahnende, traurige, oft epische Klangwelten zu konstruieren.
Die Texte waren von Anfang an nach innen gerichtet und sehr persönlich, aber die poetische Sensibilität führte schon bald zu einer Vorliebe für Morbidität, literarischer Romantik, religiöser Symbolik und übernatürlicher Mystik.

Paten des Gothic-Rock waren die britischen Post-Punker Joy Division, deren düstere, abgeschiedene Musik und Texte den ersten Grundstein für den Goth bildeten. Als eigentliche Geburtsstunde lässt sich aber wohl die im Jahr 1979 erschienene Debütsingle von Bauhaus nennen.
Bereits zu dieser Zeit übernahmen einige Goth-Bands die kalten Post-Punk-Outfits von The Cure und Siouxsie & the Banshees und das schwere, bedrohliche Make-up und die dunkle Kleidung entwickelten sich zu einer wichtigen Ausdrucksmöglichkeit Ihrer Fans.

Als sich der Goth-Rock später ausbreitete, wurde der Sinn für Mode immer abwegiger und der ursprüngliche Klang entwickelte sich weiter.
The Cure, Siouxsie & the Banshees, und die Mission UK integrierten immer mehr Elemente aus dem Pop- und Alternative Bereich, während die Sisters of Mercy und Fields of the Nephilim einen schwereren, manchmal vom Metal geprägten Ansatz nahmen.

Die aus dem Gothic hervorgegangene, noch heute treue und florierende Subkultur, konnte ihre Ästhetik auch lange nach der eigentlichen Blütezeit erhalten.