Bernd Begemann & Die Befreiung: Wilde Brombeeren
Bernd Begemann & Die Befreiung: Wilde Brombeeren
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Bernd Begemann & Die Befreiung
Wilde Brombeeren
Detailinformationen
Filmausschnitte/Videotrailer:
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Tracklisting
Details
Mitwirkende
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1
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Gib mir eine zwölfte Chance
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2
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Weil wir weg sind
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3
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Wilde Brombeeren
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4
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Teil der lebendigen Stadtteilkultur
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5
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Die Slums von Eppendorf
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6
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Ich erkläre diese Krise für beendet
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7
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Dein Trottelfreund meint
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8
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Wahrscheinlich bin ich verloren
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9
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Beschädigt
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10
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Du wirst mein Süden sein
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Nach dem Wiederaufbau(blieb das Land zerstört)
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12
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Die Tanzfläche braucht Dich
* Digipack
Produktinfo
Unverständnis und diese unendliche Einsamkeit.Sollte man nicht besser das Feld räumen und es den Barbaren überlassen? Auf zu sonnigen Gefilden, in nette zivilisierte Länder? Weit weg von Mario Barth, Haudegen, Silbermond, Till Schweiger und, vor allem, ganz weit weg von ihren Millionen Fans? Das wäre die eine Möglichkeit. Die andere Möglichkeit, und Bernd Begemann hat sich für eben diese entschieden: Es sportlich nehmen. Die Umwelt und die Mitmenschen mit den staunenden Augen eines Wissenschaftlers (wenn auch eines mitfühlenden Wissenschaftlers) betrachten. Wie ist es? Wie scheint es? Wie konnte es soweit kommen? Und genau diese drei Fragen stellen Bernd Begemann & Die Befreiung auf ihrem neuen Album.
Dass es überhaupt nötig ist, Bernd Begemanns CDs zu bewerben, dass man Infotexte verfassen muss, ist schon ein Skandal. Ich greife mal eines der bereits oben erwähnten zivilisierten Länder wahllos heraus (England). Ein Plakat auf'm Marktplatz und die Leute würden einem den Virgin Megastore einrennen, wenn einer wie Begemann ein neues Album annonciert.
Aber was soll's. Wir leben halt in einem Land, in dem der Oberlippenbart nahtlos vom Unterlippenbart abgelöst wurde, in einem Land, dessen Bewohner Ironie nicht verstehen und in dem gute Kleidung als verdächtig gilt. Man könnte meinen, Bernd Begemann sei neuzeitlicher Sisyphos. Unermüdlich tourt, schreibt und komponiert er. Doch weder 10.000e, jährlich auf Tour abgerissene Autobahnkilometer können Bernd Begemann etwas anhaben noch die „Toten Augen von Hamburg“ (so ein älterer Songtitel). Die große Masse ignoriert seine Songs? Ihr Problem, nicht unseres und auf keinen Fall Bernds. Und so reicht Bernd Begemann auch noch dem Geringsten jederzeit die Hand und freut sich über jede vor Herbert, Xavier und Marius gerettete Seele. Die Konzerte von Bernd Begemann und der Befreiung sind dreistündige Messen, gewidmet den Göttern Pop, Soul und Beat. Amen!
In medias res: Bernd Begemann & Die Befreiung veröffentlichen ein neues Album und es ist in jeder Hinsicht großartig geworden. Es heißt „Wilde Brombeeren“.
Als Popfan wünscht man sich ja immer ein aus lauter Singles bestehendes Album. Bitte, da isses! Das Titelstück eine gekonnte und gewagte Mischung aus Prefab Sprout und German Gothic, “Teil der lebendigen Stadtteilkultur“ eine von unendlicher Traurigkeit geprägte Ballade über den Titel gebenden Schwachsinn, „Die Tanzfläche braucht Dich“, „Gib mir eine 12. Chance“ „In den Slums von Eppendorf“ und „Ich erkläre diese Krise für beendet“ klingen nach Squeeze, nach den Buzzcocks, nach Northern Soul, nach Sly Stone, ja sogar nach Heaven 17, und doch eindeutig und unnachahmlich nach Bernd Begemann & Die Befreiung. „Wilde Brombeeren“ ist das auf einer CD verdichtete Ebay-Paket, welches vollgefüllt ist mit seltenen, genialen und lang gesuchten Singles.
Es ist, als hätten Bernd Begemann & Die Befreiung den heiligen Gral der Popmusik gefunden. „Wilde Brombeeren“ ist das perfekte Gegenmittel gegen den dominierenden, oben skizzierten Schwachsinn. Das Album ist unterhaltsam, es ist groovy und, jawohl, lehrreich. Es gemahnt an die großen Klassiker und ist, man gestatte den Vergleich, „The Queen Is Dead“ für das unheimliche Deutschland des Jahres 2011.
„Wilde Brombeeren“ ist Popmusik aus und in dem Herzen der Bestie.
(tapeterecords. de)
Rezensionen
,,Wer viel macht, macht auch eher was falsch, aber davon kann bei Wilde Brombeeren nicht die Rede sein. Musikalisch bewegt sich Begemann stilsicher auf gewohntem Terrain zwischen Beat und Pop, wobei es diesmal viel weniger Rock als noch beim Vorgängeralbum gibt." (musikexpress, September 2011)





