Ende der Unschuld

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Ende der Unschuld

  • 2 DVDs i
  • Erscheinungstermin: 2.3.2012
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

  • Studio HamburgBRD, 1991
  • FSK ab 12 freigegeben
  • Bestellnummer: 1227237

Drama / TV-Serie, 180 Min. (2 Teile)

Regie: Frank Beyer
Darsteller: Ulrich Mühe, Rolf Hoppe, Udo Samel, Jürgen Hentsch, Hanne Hiob, Walter Kreye, Fred Düren
Sprache: Deutsch
Bild: 4:3

Filmausschnitte/Videotrailer:

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Zum Inhalt des Films

6. August 1945: Am Tag, als in Hiroshima die erste Atombombe fällt, beginnt Geheimdienst-Mitarbeiter Julien Green mit der Befragung zehn namhafter deutscher Wissenschaftler, die für Hitlers Atomforschung tätig waren. Die Nazis schafften es zwar nicht, die Bombe zu bauen. „Aber sie waren verdammt nah dran!“, sagt Green. „Wollte eigentlich jeder von ihnen die Bombe bauen?“, fragt der Major. Green: „Genau das will ich herauskriegen.“

Rückblende: 1938 gelingt es Otto Hahn und Fritz Straßmann am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin erstmals, einen Atomkern zu spalten. Daraufhin starten die USA in Alamos das Manhattan-Projekt. Während die Amerikaner fieberhaft an der Bombe arbeiten, verkennen Hitler und seine Militärs die Bedeutung einer Superbombe. Kurz vor dem Zusammenbruch gelingt es fast noch, einen Reaktor in die kritische Phase zu überführen, aber es fehlt an Uran. Sowohl das Buch von Wolfgang Menge als auch die Regie von Frank Beyer verzichten auf billige Effekte. Die hochklassigen Darsteller rücken so die moralischen Untiefen der Akteure ins Zentrum – seien es einfache Physiker oder Nobelpreisträger.

Ausgezeichnet mit dem Adolf-Grimme-Preis.
Nach dem Buch von Wolfgang Menge unter der Regie von Frank Beyer.

Pressestimmen

Tagesspiegel: "Eine Sternstunde des deutschen Fernsehens."

Biografie (Ulrich Mühe):

Ulrich Mühe, geb. 1953 in Grimma, machte seine Ausbildung an der Leipziger Theaterhochschule und spielte zu der Zeit schon kleinere Rollen am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, wo er 1979 auch sein erstes Engagement erhielt. 1982 holte ihn Heiner Müller für seine Macbeth-Inszenierung nach Berlin. Ulrich Mühe ist dank seiner Wandlungsfähigkeit und Präzision ein gefeierter Bühnen- und Filmschauspieler. Er war Sigismundis in Calderons 'Das Leben ein Traum', der Titelheld in Goethes 'Egmont' und Lessings 'Philotas'. International bekannt wurde er mit Bernhard Wickis 'Das Spinnennetz', Michael Hanekes 'Funny Games' und Costa Gavras 'Der Stellvertreter'. Seine Interpretation des 'Kleinen Prinzen' wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Biografie (Jürgen Hentsch):

Auf 35 Jahre Schauspielerfahrung in Fernsehen, Kino und Theater kann Jürgen Hentsch inzwischen zurückblicken. Nach seiner Ausbildung an der stattlichen Schauspielschule Berlin, hatte er zwischen 1965 und 1990 Engagements am Deutschen Theater Berlin, dem Burgtheater und an der Schaubühne Berlin. Neben zahllosen Haupt- und Nebenrollen gehörten die des Professor Dr. Ernst Schultze in Romuald Karmakars "Der Totmacher" (1995) und die des Heinrich Mann in der dreiteiligen Fernsehserie "Die Manns Ein Jahrhundertroman" (2000; Regie: Heinrich Breloer) zu den bedeutendsten. Für "Die Manns" wurde Jürgen Hentsch mit dem "Adolf-Grimme-Preis" und dem "Bayerischen Fernsehpreis" ausgezeichnet.

Biografie (Walter Kreye):

Walter Kreye schreibt Jugendbücher und arbeitet als freier Schauspieler. Theaterengagements führten ihn nach Stuttgart, an das Schauspielhaus Hamburg und an die Berliner Schaubühne. Daneben spielt Kreye in Fernsehfilmen wie Tatort mit. 2007 erhielt Walter Kreye den "Osterwold", eine Auszeichnung für Sprecherleistungen.