Wer wenn nicht wir (Blu-ray)

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Wer wenn nicht wir (Blu-ray)

  • Blu-ray Disc i
  • Erscheinungstermin: 14.10.2011
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Detailinformationen

  • UFA SenatorBRD, 2010
  • FSK ab 12 freigegeben
  • Bestellnummer: 4919321

Drama (Gerd Koenen), 126 Min.

Regie: Andres Veiel
Darsteller: August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling, Thomas Thieme
Filmmusik: Annette Focks
Sprache: Deutsch
Tonformat: DTS -HD5.1
Bild: Widescreen
Untertitel: Deutsch
Specials: Regiekommentar, Interviews, geschnittene Szenen, Audiodeskription, Doku "Andreas Baader"

Filmausschnitte/Videotrailer:

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Zum Inhalt des Films

Deutschland in den frühen 60ern. Noch zeig sich das Land ganz ruhig und friedlich. Aber die ersten Anzeichen eines politischen Umbruchs liegen in der Luft. Frei nach dem Motto "Ich schreibe so, wie wenn man mit der Faust der Gesellschaft in die Fresse haut.", macht Bernward Vesper (August Diehl), der Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, seinem angestauten Ärger Luft und versucht, die erstarrte bundesrepublikanische Gesellschaft mit Literatur wachzurütteln.

Als er auf die schüchterne Pädagogik-Studentin Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über jede Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu verändern. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück mehr geben...

Rezensionen


,,Wie alles begann: der Baader-Ensslin-Komplex." (musikexpress, Dezember 2011)

Pressestimmen

Film-Dienst: "Eindringlich gespielt, gibt der Film einen facettenreichen Einblick in seinen Gegenstand, der allerdings manche Unschärfen aufweist und dem es nicht gelingt, über das Faktische hinaus das Lebensgefühl seiner Protagonisten und ihrer Zeit überzeugend einzufangen."

Biografie (Andres Veiel):

Andres Veiel, geboren 1959 in Stuttgart, studierte Psychologie und machte parallel eine Regie- und Dramaturgieausbildung unter Leitung des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski. Er ist derzeit der bedeutendste deutsche Dokumentarfilmer. Seine Filme 'Balagan', 'Die Überlebenden', 'Black Box BRD' und 'Die Spielwütigen' waren Publikums- und Presseerfolge und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2011 erhielt Andres Veiel den "Alfred-Bauer-Preis" und den "Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater".

Biografie (Thomas Thieme):

Thomas Thieme besuchte die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Zunächst arbeitete er am Theater Magdeburg, am Theater Halle und am Schauspiel Frankfurt am Main. Von 1990 bis 1993 war Thomas Thieme am Burgtheater Wien engagiert und spielte dort unter anderem Brechts "Baal" unter Manfred Karge und den "Impresario" von Smyrna unter Claus Peymann. Von 1993 bis 1997 gehörte Thomas Thieme zum Ensemble der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. 1998 spielte er am Burgtheater Wien und im Jahr darauf am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1999 bei Luk Percevals "SCHLACHTEN!" wurde er für seinen "Richard III." zum Schauspieler des Jahres 2000 gewählt. Thomas Thieme wirkte in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen mit. In der Spielzeit 2000/2001 spielte er den "Faust" am Deutschen Nationaltheater Weimar. Ebenfalls in Weimar führte Thomas Thieme Ende des letzen Jahres auch Regie.