Panzerkreuzer Potemkin (Rekonstruierte Fassung) auf DVD
Panzerkreuzer Potemkin (Rekonstruierte Fassung)
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- Herkunftsland:
- Sowjetunion, 1925
- Altersfreigabe:
- FSK ab 12 freigegeben
- UPC/EAN:
- 0886970991490
- Erscheinungstermin:
- 16.7.2007
- Genre:
- Drama
- Spieldauer ca.:
- 70 Min.
- Regie:
- Sergej M. Eisenstein
- Darsteller:
- Alexander Antonow, Vladimir Barski
- Filmmusik:
- Nikolai Krjukow
- Originaltitel:
- Bronenosez Potjomkin
- Sprache:
- Deutsch, Rus
- Tonformat:
- Stumm
- Bild:
- 4:3
- Untertitel:
- Deutsch, Rus
- Specials:
- Ungekürzte Fasssung mit neu bearbeiteter Musik, eingespielt von Deutschen Filmorchester Babelsberg Doku "Dem Panzerkreuzer Potemkin auf der Spur" von Artem Demenok (BRD2007, ca. 40 Min.), Fotogalerie mit bisher unveröffentlichtem Bildmaterial, umfangreiches Booklet über die Geschichte des Films
Weitere Ausgaben von Panzerkreuzer Potemkin |
Preis |
|---|---|
| DVD, (1925) | EUR 16,99* |
| DVD | EUR 9,99* |
| Blu-ray Disc, (1925) (Blu-ray) | EUR 17,99* |
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Nach der Niederlage im Russisch-Japanischen Krieg 1905 verschärfen sich die sozialen und politischen Widersprüche im Zarenreich. Mit unmenschlichen Maßnahmen sollen zaristische Marine-Einheiten diszipliniert werden. Sergej Eisensteins Film schildert eine wahre Begebenheit: Als die Matrosen des Panzerkreuzers »Fürst Potemkin«, der im Hafen von Odessa vor Anker liegt, verdorbenes Fleisch essen sollen und der Kommandant den Protest mit Gewalt unterdrücken will, bricht an Bord eine Meuterei aus. Zaristische Armee rückt an. Die Lage spitzt sich zu. Das Kriegsschiff fährt auf offene See. Dort wartet ein Admiralsgeschwader - aber kein Schuss fällt. Es kommt zu einer Verbrüderung der Besatzungen, und dem Panzerkreuzer wird freie Fahrt gewährt.
Die Wirkung des Films auf das deutsche Publikum der Weimarer Republik war ungeheuer. Linke ebenso wie Rechte konnten sich ihr nicht entziehen. LION FEUCHTWANGER hat dies stellvertretend an einem rechten Politiker in seinem Roman 'Erfolg' beschrieben: »Was er nicht erwartet, ist, wie sehr ihn der Film gefangen nehmen wird. Wie unter dem Eindruck von Eisensteins hoch emotionalisierten ästhetischen Verfahren sein Widerstand gegen die aufständischen Matrosen dahinschmilzt, wie er mit den solidarischen Bewohnern von Odessa zu sympathisieren beginnt, wie er mit den Meuterern fiebert, dass die zaristischen Truppen nicht das Feuer auf sie eröffnen. Als der Minister das Kino verlässt, kennt er sich selbst nicht mehr.«
Inhaltsangabe
Der Film wurde zum 20. Jahrestag der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor dem Hafen von Odessa im Jahre 1905 hergestellt und als offizieller Jubiläumsfilm zur Feier der Revolution des Jahres 1905 uraufgeführt.
Der Film ist von Sergej Eisenstein nach den klassischen Prinzipien der Tragödie in 5 Akte gegliedert und basiert auf tatsächlichen Ereignissen des russischen Revolutionsjahres 1905.
Diese neue Fassung kann als die an die russische Premierenfassung von 1925 nahekommende gelten. Die Originalmusik von Edmund Meisel (geschrieben 1926 für die deutsche Fassung) wurde von Helmut Imig adaptiert und mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg eingespielt. Diese restaurierte und ungekürzte Version wurde auf der 55. Berlinale aufgeführt. Sie enthält unter anderem eine längere Fassung des Massakers auf den Treppen von Odessa, überarbeitete Zwischentitel und eine Einführung von Leo Trotzki, die der Zensur zum Opfer fiel.