Intolerance (1916) (OmU) auf DVD
Intolerance (1916) (OmU)
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- Herkunftsland:
- USA, 1916
- Altersfreigabe:
- FSK ab 0 freigegeben
- UPC/EAN:
- 9783898488754
- Erscheinungstermin:
- 26.9.2008
- Genre:
- Spieldauer ca.:
- 180 Min.
- Regie:
- David W.Griffith
- Darsteller:
- Mae Marsh, Miriam Cooper, Robert Harron, Lillian Gish, Erich von Stroheim
- Originaltitel:
- Intolerance
- Sprache:
- ton_sprache_item
- Tonformat:
- DD 2.0
- Bild:
- 4:3
- Untertitel:
- Deutsch
- Specials:
- Stummfilm mit musikalischer Untermalung mit engl. Zwischentiteln; 40-seitiges Booklet;
Weitere Ausgaben von Intolerance |
Preis |
|---|---|
| Blu-ray Disc, (1916) (Blu-ray) (UK Import) | EUR 14,99* |
Stummfilm
s / w
Mit 'Geburt einer Nation' (1915) gelingt D. W. Griffith, dem "Patriarchen des amerikanischen Kinos" (Sergej Eisenstein, der finanziell erfolgreichste und zugleich umstrittenste Film der Stummfilmära, der dem überzeugten Südstaatler neben dem Ruf als "genialistischem Pionier des Films" Djuna Barnes) auch den Vorwurf des Rassismus einbringt. Griffith fühlt sich missverstanden, schreibt eine große Rede zur Verteidigung der Meinungsfreiheit und antwortet 1916 mit seiner nächsten Dreistunden-Opus: 'Intolerance'. Durch vier weit auseinander liegende historische Epochen - vom babylonischen Reich Nebukadnezars über das Palästina zur Zeit Christi, von der mörderischen Bartholomäusnacht in Paris 1572 bis zum Amerika anno 1915 - verfolgt Griffith die verhängnisvollen Auswirkungen des religiösen und sozialen Kasten- und Klassendenkens. Ein großer Appell für Liebe und Toleranz.
Inhaltsangabe
Ein großer Appell für Liebe und Toleranz. Durch vier weit auseinander liegende historische Epochen - vom babylonischen Reich Belsazars über das Palästina zur Zeit Christi, von der mörderischen Bartholomäusnacht in Paris 1572 bis zum Amerika anno 1916 - verfolgt D. W. Griffith in INTOLERANCE die verhängnisvollen Auswirkungen des religiösen und sozialen Kasten- und Klassendenkens. INTOLERANCE beeindruckt durch seine prächtigen Bühnenbauten und opulenten Kampfszenen, der Film überwältigt durch seine Masse an Schauspielern und Statisten und folgt einer kühnen filmischen Erzählweise: In immer schnelleren Schnitten und dank der furiosen Verwendung der Parallelmontage lässt Griffith - »der Zauberer des Tempos und der Montage« (Sergej Eisenstein) - seinen Zuschauer durch die Zeiten stürzen.
»INTOLERANCE ist nicht nur der weltgrößte Film. In Anlage und Umfang ist er das seit Jahrzehnten größte Kunstwerk gleich welcher Art überhaupt. Es ist das unglaublichste Experiment, Geschichte zu erzählen, das je unternommen wurde.« (Julian Johnson in Photoplay nach der Uraufführung des Films im Dezember 1916)